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14.08.2016 - Europameisterschaft Ironman 70.3 Wiesbaden

 Beim Ironman 70.3 in Wiesbaden ließen Katharina, Sven und Kolja nichts anbrennen und beendeten das Rennen mit folgenden Ergebnissen

Katharina Abbing 5:14:51h 5.AK, 288. Overall
Sven Abbing 4:46:54h 10.AK, 89. Overall
Kolja Milobinski 4:54:13h 21.AK, 125.Overall

Ihr wollt mehr lesen ? Hier der Artikel der WAZ vom 17.08.2016

31.07.2016 - Ironman Maastricht

Der 31.07.2016 sollte Michael Dierichs längster Tag des Jahres werden. Nach 2 Jahren Vorbereitung wollte auch er sich in die Reihen der sogenannten "Ironmänner" einreihen und seiner erste Langdistanz (3,8km - 180km -42.2km) in Maastricht erfolgreich finishen.

Mit 14:19:51h hat er es geschafft und konnte nach einem anstrengenden Tag den Zieleinlauf in vollen Zügen genießen.

Wir gratulieren Dir zu dieser Leistung, Michael ! Mike Reilly würde nun sagen "You are an Ironman


 

" Geschafft !! Mein erster Ironman 

Am 31.07.2016 habe ich in Maastricht den Ironman geschafft. Mit einer Gesamtzeit von 14h19min klappte es noch schneller als vorher noch mit 14h30 bis 15h geplant, obwohl es 2 h Dauerregen und Sturm beim Fahrradfahren gab.  

Vor 2 Jahren (2014) hatte ich mir das Ziel gesetzt den Ironman in 2 Jahren zu bestehen und mir ein Trainingsbuch dazu gekauft. Doch zu diesem Zeitpunkt konnte ich nur 15 km am Stück laufen und die längste Radtour war 50 km. Die Trainingszeiten sind bei dem Familienbetrieb mit 4 Kindern auch recht eingeschränkt, so dass das tägliche Training meistens erst nach 21 Uhr startete und bis 24 Uhr teilweise ging aber um 6 Uhr die Nacht schon wieder beendet war. Zunächst musste der Halbmarathon trainiert werden. Daher fing ich damit an, lang und langsam zu trainieren und schaffte den Halbmarathon Ende 2014 mit Blasen an den Füssen. Im September 2015 gelang mir dann beim Carglass-Cologne der halbe Ironman über 1.9 km Schwimmen, 90 km Fahrrad und 21 Km laufen in 6h 38min. Danach war ich schon fix und fertig . Aber nun musste der Marathon und die langen Fahrradtouren geübt werden und die abendlichen Trainingsstunden reichten dafür nicht mehr aus . Ausserdem lies ich meinen Trainingsplan nun optimaler durch unseren Lauftrainer Kolja monatlich ausarbeiten. Beim Vivawest schaffte ich dann tatsächlich meinen ersten Marathon in 5h10min. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass ich noch hätte vorher 180km Fahrradfahren können. Anfang 2016 suchte ich mir dann den Ironman Maastricht in Holland aus und meldete mich dort an. Die Fahrradrunde hat dort 1500 Höhenmeter. Selbst der Laufkurs hat noch 200 Höhenmeter. So wurden dann dieses Jahr die RTF's (Rad Touristik Fahrten) genutzt um 100Km und 150Km mit 1500 Höhenmetern zu trainieren. Dies war leider nur an Sonntagen und Samstagen möglich, so dass die Familie am Wochenende oft auf mich verzichten mußte. Um die langen Laufstrecken zu üben, fuhr ich mit der Bahn von der Firma in Düsseldorf Richtung Duisburg und lief dann bis nach Hause (zwischen 20 und 32 km). 2 Wochen vor dem Start am 31.07 in Maastricht hatte ich dann mein Training fertig beendet und freute mich schon auf das Riesenevent. Seit der Halbdistanz im September 2015 bis heute hatte ich 70Km Schwimmen,  900 Km Laufen und 2800 Km Fahrradfahren einschl. Wettkämpfe trainiert und fühlte mich nun fit. Doch eine Woche später bekam ich beim „Kelleraufräumen" einen Stich im Rücken was mich sofort an den Bandscheibenvorfall vor 4 Jahren erinnerte und mit Ibuprofen lief ich auf Krücken. Das war nun ein Riesen Problem und versuchte wieder laufen zu lernen. 3 Tage vor dem Event konnte ich immerhin wieder 5 km am Stück ohne große Schmerzen laufen. Einen Tag vorher kam dann noch ein plötzlicher Gewichtsverlust von 2 Kilo hinzu aber dann ging es endlich Richtung Maastricht los. Von guten Bekannten kam dann noch der Tip die Oberschenkel regelmäßig zu kühlen und den Fahrradmantel zu erneuern und kein Magnesium mehr ein zunehmen. Das sollte sich noch als sehr hilfreich herausstellen.

Das gebuchte Hotel lag in unmittelbarer Nähe zu dem Start- und Zielbereich und es waren auch andere Athleten untergebracht. Es gab 1828 Teilnehmer aus 38 Ländern und bei der Anmeldung bekam ich schon eine Gänsehaut wegen diesem großen Event. Einen Abend vorher wurde dann das Fahrrad eingecheckt und die Wechselbeutel abgegeben. Der Wettkampfort wurde schonmal beäugt und die Stimmung aufgesogen. Start und Ziel sind mitten im Zentrum von Maastricht wirklich ein sehr schöner Ort um einen Ironman zu bestehen. Als Spätaufsteher war es schon eine Herausforderung morgens um 5.00 Uhr zu frühstücken um dann zum Start zu gehen. Gegen 6.30 Uhr mussten alle Teilnehmer am Start im Neoprenanzug bereitstehen. Geschwommen werden sollte in der Maas. Aber keiner durfte vorher schonmal ins Wasser um sich aufzuwärmen. Es wurde also direkt gestartet. Dies war für mich als Asthmatiker ein großes Risiko, da die Bronchien sich erst an das kalte Nass langsam gewöhnen müssen ohne einen Asthmaanfall zu bekommen. 2 Wochen vorher hatte ich noch sehr schlechte Erfahrung in der Seniorenliga in Verl gemacht.

Doch dann viel endlich der Startschuss um 7.00 Uhr und die Profis starteten. Langsam schob sich die Neoprenmenge der Altersklassenathleten Stück für Stück weiter bis zum Start nach vorne und gegen 7h20 ging es dann endlich für mich los.  Die erste angenehme Überraschung war die Wassertemperatur. Die war mit gut 21°C optimal für mich und ich konnte vom Start weg locker durchschwimmen. Nach 1800m muss man aus dem Wasser raus und über eine kleine Insel laufen und wieder zurückschwimmen. Da viel mir doch auf, dass die Strömung in der Maas nicht sehr klein ist. Nach 3800m war das Schwimmen beendet und ich freute mich, dass ich das in 1h18min geschafft hatte.

Teil eins war erledigt und die Motivation war top. Der Wechsel lief erfahrungsgemäß nicht hektisch bei mir und ich startete 7 min später mit dem Fahrrad. Nach dem 1. Km hatte ich mir gesagt, prima jetzt sind es nur noch 179 km! Es war ein Rundkurs mit je 90 Km in der hügeligen Landschaft von Holland und Belgien zu befahren. Diese führte auch auf Teilstrecken einer früheren Tour de France. Eine sehr schöne Landschaft und sehr schöne kleine verträumte Dörfer wurden durchfahren. Aber auch am einsamsten Dorf standen Zuschauer und feuerten uns an. Wirklich ein ganz tolles Erlebnis und es machte richtig Spass Fahrrad zu fahren. Es gab auch regelmäßige Verpflegungsstellen wo man sich wieder aufpäppeln konnte. Die wichtigste Verpflegung hatte ich aber eh bei mir, sodass ich meist nur Wasser im vorbeifahren nachfüllen musste. Ein Anstieg war doch sehr steil und kostete richtig Kraft und eine kleine Behelfsbrücke aus Holzplatten war bei dem Regen schon eine Herausforderung. 2 mal regnete es sehr stark und flutete die Straßen und ein starker Sturm kam kurz auch noch hinzu. Doch danach wurde es wieder trocken und die 1500 Höhenmeter kamen mir garnicht mehr so anstrengend vor. Reihenweise standen am Straßenrand andere Athleten die mit platten Reifen beschäftigt waren oder auch leider einen Unfall erlitten hatten. Was Schlimmeres kann bei dem Ironman nicht passieren als so ausscheiden zu müssen. Das gönnt man keinem und ich war froh, dass ich glücklicherweise keine derlei Probleme hatte. Zwischendurch schien sich ein Krampf im linken Bein anzudeuten, aber es war dann doch nur der falsche Sitz auf dem Rad. Nach 180 Km freute ich mich riesig, dass ich mit dem Fahrrad schon fertig bin und für die 180 Km mit 7h07min weniger als geplant (7h30min ) benötigt hatte. Das gab richtig Motivation, weil ich dann 30 min mehr Polster für das Laufen hatte.

Nach 6 min Wechselzeit startete ich mit dem Laufen und viele Zuschauer feuerten mich auf dem Marktplatz an. Die kennen mich doch garnicht ! Das gab eine richtige Gänsehaut. Überall Zuschauer die selber eine Party an der Laufstrecke machten, Sekt und Wein tranken, und mit Gartenschläuchen uns Läufer ordentlich abkühlten. Viele Kinder streckten Ihre Hände zum Abklatschen heraus, den Wunsch erfüllte ich gerne. Das Wetter (bewölkt und sonnig) war zum Laufen optimal. Ein Toilettengang war dann nach 20Km laufen doch nicht zu verhindern und meine eigene Verpflegung musste ich auch aufgegeben, da der Körper jetzt irgendwie andere Nahrung wollte. Die Steigungen zwischendurch verbrauchten auch meine letzten Körner. Aber alle 10 Km ging es immerwieder über den Marktplatz und man durfte schonmal an dem Ziel schnuppern. Jeder gelaufene KM mehr erhöhte meine Stimmung und bei KM 21 wurde mir langsam klar, dass ich hier nichts mehr anbrennen lassen werde. Mein Lauftempo war gewohnt mit durchschnittlich 8min/km sehr langsam aber lang und langsam hatte ich ja trainiert und es hat sich auch gelohnt. Die letzte der 4 Runden war die schönste Runde und ich genoss jeden KM denn es war ja bald geschafft. Für die 42 km benötigte ich dann 5h40min was auch meiner Planung entsprach. Im Zielbereich nach 14h19min angekommen wurde ich von der Zuschauertribüne lautstark empfangen und aus den Boxen schallte es im Ziel :                                        

Michael, You are an Ironman !

und bekam die Finisher Medaille.  Da war die Freude unfassbar groß für mich, dass ich das tatsächlich geschafft habe und das seit dieser Sekunde schon Geschichte ist. 2 Jahre Training haben sich für diesen Augenblick gelohnt. Gegen 22.00 Uhr war ich im Ziel angekommen und bis nachts um 24 Uhr wurden noch die weiteren Athleten lautstark vom Publikum und mir begrüßt. Damit habe ich erstens meine eigene Zeitvorgabe unterboten und zweitens mein Ziel, nicht letzter zu werden, hatte ich als 1380.ter von 1828 Startern auch geschafft. 

Die erste Nahrung im Ziel war dann tatsächlich Pommes, Mayo und Bier worauf ich mich schon sehr gefreut habe. Gegen 0.30 Uhr machte ich noch den Check-Out und kam mit dem Fahrrad ins Hotel zurück. Müdigkeit machte sich nun plötzlich breit.  Dies war ein wirklich gelungener und schöner Triathlontag an den ich mich noch lange erinnern werde. Am nächsten Tag ging es schon wieder heimwärts wo mich die Familie wieder erwartete. "

17.07.2016 - Triathlon in Münster

 

Sparda-Bank-Team Herne muss sich in Münster mit dem 14. Platz begnügen. Vor dem letzten Wettkampf ist der Erhalt der 2. Bundesliga so gut wie sicher. Angesichts der Reisen quer durch den Norden und Osten Deutschlands konnte man fast von einem Heimspiel für die Herner Triathleten sprechen. Der Sparda City Triathlon in Münster war die vorletzte Station in der 2. Bundesliga für das Sparda Bank Team. Auch zahlreiche Einzelsportler des Herner Triathlon Teams waren am Start, zudem hatten einige Supporter den Weg nach Westfalen gefunden. Für lautstarke Unterstützung war also gesorgt, jetzt musste das Team nur noch nachlegen. Krankheitsbedingt war Kolja Milobinski aus dem Kader gestrichen worden. Für ihn sprang Danny Haack ein. Erst zu dieser Saison war der Essener ins Herner Verbandsligateam gewechselt, jetzt wurde er zu seinem Bundesligadebüt direkt ins kalte Hafenwasser geschmissen. Mit ihm gingen Tolger Arnold, Stephan Berg, Kristian Trier Nipper sowie Nicklas Røssner an den Start. Alles schwimmstarke Athleten, die das Münsteraner Hafenbecken im vorderen Mittelfeld verlassen sollten, um dann in aussichtsreicher Position eine große Radgruppe zu erwischen. So war zumindest der Plan. Doch oft kommt es anders, als man denkt, und so erwischten die Athleten nicht den besten Tag im Wasser und ein rasant schnelles Rennen in der 2. Bundesliga. 750 m waren zu schwimmen, die Trier Nipper und Røssner nach gut neun Minuten geschafft hatten. Die Spitze war schon 30 Sekunden aus dem Wasser, was in der 2. Bundesliga knapp 50 Plätze Unterschied bedeutete.  Berg, Arnold und Haack folgten eine knappe Minute nach den beiden Dänen und gingen gemeinsam auf die 20km-Radstrecke. In der brütenden Mittagshitze war ein spannendes Radrennen zu sehen. "Durch die Windschattenfreigabe ist der Radpart immer extrem spannend und taktisch anspruchsvoll für die Athleten. Hier kann das Feld nochmal komplett neu gemischt werden, und wie erwartet haben unsere beiden Jungs aus Dänemark richtig Druck gemacht und sind an die Spitze gefahren. Røssner stellte das Rad als Sechster in der Wechselzone ab um auf die 5km-Laufstrecke zu gehen. Bedingt durch den Kraftakt auf dem Rad blieben aber nicht viele Körner übrig. Er benötigte 17:44 min und kam nach insgesamt  59:04 Minuten  als 16. ins Ziel. Ihm folgte Trier Nipper, der beim Laufen starke Seitenstiche spürte, auf dem 43 Rang. T Arnold lief als 67. und Berg als 76. über den Zielteppich. Haack lieferte das Streichergebnis er hatte dennoch Spaß an dem Rennformat. In Addition der Platzziffern errechnete sich aus den Einzelergebnissen der 14. Platz im Teamranking. Bevor es nach der knapp siebenwöchiger Sommerpause zum Abschlusswettkampf nach Hannover geht, steht für das Herner Team nun die Planung einer möglichen zweiten Saison in der Bundesliga an. "Mit Platz 11 in der Tabelle haben wir uns im Mittelfeld und damit auf einem Nichtabstiegsplatz festgesetzt. Bisher hatten sich alle Planungen auf die erste Saison gestützt, jetzt müssen wir sehen, ob es auch im kommenden Jahr einen Herner Bundesligisten im Triathlon geben wird.

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Vereins News

Ligatermine 2016

  • 2. Bundesliga
    • 22.05 Gütersloh (TS)   Platz 12/18
    • 19.06 Eutin (S)   Platz 5/18
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    • 17.07 Münster (S) Platz 14/18
    • 03.09 Hannover (S)
  • NRWLiga Frauen
    • 22.05 Gütersloh (S)    Platz 10/15
    • 29.05 Gladbeck (S)    Platz 12/16
    • 19.06 Indeland (K)     Platz 5/18
    • 10.07 Verl (S)            Platz 7/18
    • 28.08 Krefeld (S)      
  • Verbandsliga
    • 22.05 Hagen (K)    Platz 18/18
    • 12.06 Kamen (K)    Platz 2/18
    • 19.06 Mönchengladbach (S)   Platz 1/18
    • 20.08 Hückeswagen (M)
  • Landesliga
    • 22.05 Hagen (K)    Platz 19/24
    • 12.06 Kamen (K)    Platz 9/24
    • 03.07 Altena (S)     Platz 12/24
    • 20.08 Hückeswagen (S)
  • Seniorenliga
    • 19.06 Indeland (K)   Platz 9/27
    • 26.06 Hennef (K)     Platz 27/27
    • 10.07 Verl (K)          Platz 21/27
    • 20.08 Hückeswagen (M) 

 


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