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08.07.2018 - Ironman Frankfurt

 Ironman Frankfurt  Ironman Frankfurt  Ironman Frankfurt

Zwei Athleten des HTT stellen sich der Herausforderung!

Für Jürgen Mann und Olaf Meier ging es am letzten Sonntag an die ultimative Triahtlon-Herausforderung – die Langdistanz! Für Jürgen war es nach einem Start in Roth 2002 und jahrelanger Pause der zweite Wettkampf über diese Disziplin, für Olaf die erste Langdistanz überhaupt. Beim Ironman Frankfurt wollten die beiden ihren Traum vom Finish erfüllen - und es klappte!

Der Tag begann in den frühen Morgenstunden. Um 3 Uhr klingelte der Wecker die beiden Athleten aus dem unruhigen Schlaf. Nach einem schnellen Frühstück und dem letzten Materialcheck in der Wechselzone ging es um 6:40 Uhr an den Start. Die 3,8 km wurden – unterbrochen von einem kurzen Landgang – im See geschwommen, die Teilnehmer per „roling start“ ins Wasser geschickt. Das heißt, alle paar Sekunden durften etwa 10 Athleten gleichzeitig los. Auch wenn dies die Sicherheit beim Schwimmen verbessern soll, wurde es dennoch „ein Geprügel“ (Zitat Jürgen). Aber Olaf und Jürgen meisterten die erste Disziplin und verließen nach 1:16 h bzw 1:30 h das kühle Nass.

Rasch den Neopren aus, rauf aufs Rad und dann galt es zunächst, knapp 20 km in Richtung Frankfurt City zu rollen. Dann begann die eigentliche Herausforderung mit der etwa 80 km langen Radrunde, die zwei Mal zu fahren war. Während Jürgen die ersten 50 km auf dem Rad mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, es dann aber rund lief, konnte Olaf von Anfang an seine Leistung abrufen. Unter begeistertem Jubel mehrerer extra angereister HTTler wechselten beide nach 5:41 h (Olaf) und 6:15 h (Jürgen) auf die Laufstrecke.

Anfangs „etwas unkoordiniert, am Anfang der Laufstrecke noch gehend meine Frau gesucht und gefunden, umarmt und dann los“ (Zitat Olaf) galt es, die 42,195 km zu bewältigen. „Da siehst du auf deiner ersten und zweiten Runde Athleten, die schon drei oder vier Bändchen hatten und du denkst boah! der Weg ist noch so weit, die will ich auch und auf einmal taucht wieder irgendwo jemand Bekanntes auf, das war immer so toll, da wusstest ich, du bist nicht allein, du schaffst das!“ (Olaf)

Irgendwann konnten dann beide Athleten das dritte du letzte Rundenbändchen ergattern, die letzten 10 km bis zum Ziel. „Noch 1000 m, der helle Wahnsinn, gleich geschafft, du kannst den Zielsprecher schon hören, der jeden Athleten ankündigt. Und da ist er dann, der Zielkanal, emotional bin ich ja bei solchen Geschichten nah am Wasser gebaut, aber da unten konnte ich mich noch zurück halten und breitete meine Arme aus um bei allen Zuschauern rechts und links abzuklatschen. 15m vor dem Ziel hörte ich wieder von einer bekannten Stimme meinen Namen rufen. Da konnte ich nicht mehr und hab meinen Gefühlen freien Lauf gelassen!“ (Olaf)

Nach 11:54:18 durfte Olaf schließlich die langersehnten Worte YOU ARE AN IRONMAN hören. Jürgen, der etwas später gestartet war, holte Olaf noch auf den letzten Kilometern vor dem Ziel ein und finishte in einer Zeit von 11:36 Stunden. Überglücklich schlossen sich beide im Ziel in die Arme.

01.07.2018 - Challenge Roth und Kurzdistanz in Saerbeck

 Challenge Roth.  Challenge Roth  Challenge Roth.

Challenge Roth fordert HTT- Kämpfern alles ab … und ein kleines Comeback in Saerbeck

So liebe Freunde des gepflegten Triathlon- Sports:
Es ist zwar schon über eine Woche her, und mittlerweile liegt mit dem IM Frankfurt, der gestern spektakulär und natürlich mit HTT- Einsatz zu Ende ging, auch schon wieder das nächste Highlihgt im Triathlon-Jahr hinter uns (über das wir selbstverständlich noch berichten werden!), aber wir müssen die Uhren trotzdem ein bisschen weiter zurückdrehen und noch einmal einen Blick auf die Challenge Roth werfen, die bereits am 1.7. über die Bühne ging, denn:
Ehre, wem Ehre gebührt … und gut Ding will sowieso Weile haben. In diesem Sinne also jetzt viel Spaß beim Rückblick auf ein sehr spannendes und emotionales Rennwochenende im schönen mittelfränkischen Roth.

Noch vor wenigen Wochen hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Jennifer Schlosser wirklich am Morgen des 1.7.2018 in Hilpoltstein am Kanal stehen würde, um es tatsächlich durchzuziehen. Wobei: wer sie kennt, den wundert es eigentlich doch nicht, schließlich lautet das Motto der Ultraläuferin stets: „Aufgeben ist keine Option.“ Und so hielt sie es auch diesmal und ging bei der traditionsreichen Langdistanz in Roth an den Start, obwohl sie sich nach einem schweren Radsturz im Training vor wenigen Wochen erst noch einer OP unterziehen musste. Doch versuchen wollte sie es trotzdem wenigstens. Und ihre Traute wurde dann auch belonht. Nach einer neuen persönlichen Wettkampfbestzeit im Schwimmen (trotz der Schultergeschichte) ging es bei heftigem Gegenwind aufs Rad. Nicht unbedingt schön, aber durch ähnlich bedingte Trainingseinheiten abgehärtet, hieß es „Augen zu und durch“. Die Schulter hielt, die Beine machten mit, das harte Training zeigte seine Wirkung. Beim abschließenden Marathon lief es für die Hernerin auch gut, und so kam sie, durch ein Päuschen auf den letzten Kilometern gezwungen, nur ganz knapp hinter der magischen 12- Stunden- Grenze erschöpft, aber überglücklich ins Ziel. Eine unglaublich starke Leistung!

Lediglich die Nachricht ihres Mannes Andre, er müsse den Wettkampf bei Laufkilometer 28 abbrechen, jagte ihr noch auf der Strecke einen Schrecken ein. Was war passiert?
Andre war auch gut in den Wettkampf eingestiegen, bemerkte jedoch bereits nach knapp zweieinhalb Kilometern erste Schmerzen im Rücken. Der Wechsel aufs Rad gelang ihm zunächst noch gut, Puls und Rhythmus stimmten, es lief erst rund. Leider machte sich der Rücken mehr und mehr bemerkbar, der Kampf gegen die Schmerzen zog sich unter permanenter Abwägung von Engelchen Durchziehen und Teufelchen Abbrechen bis hin zu Laufkilometer 28, wo Andre dann endgültig entschied, aus dem Wettkampf auszusteigen. Eine bittere Pille, nach all den Strapazen dem Teufelchen so kurz vorm Ziel nachgegeben zu haben…. aber es läuft nicht immer rund und wir ziehen trotzdem unseren Hut, denn DAS müssen andere erst mal leisten. Und manchmal ist Aufgeben eben doch eine Option, nämlich dann, wenn der Körper nicht mehr das leisten kann, was der Kopf gerne möchte. Also Kopf hoch und nach vorne schauen! Und die Challenge Almere wartet schon auf Andre und im neuen Spiel gibt`s garantiert auch neues Glück!

Einen emotionalen Abschluss fand das Rennen aber für das Ehepaar dennoch, als Andre nämlich Jenny kurz vor dem Ziel in Empfang nahm und gemeinsam mit ihr Hand in Hand durchs Ziel laufen konnte…
Lovestory Triathlon … Bei uns ist eben alles drin!

Einen glücklichen Abschluss fand das Rennen auch für Michael Dierich, der sich, wie Jenny und Andre ebenfalls, in Roth auf seine zweite Langdistanz begab. Auch er hatte im Vorfeld mit einigen Trainingsrückschlägen zu kämpfen, hatte ihn doch im März eine hartnäckige Grippe lange ausgebremst. Dennoch konnte er seine Zeit vom ersten Mal um ganze 50 Minuten unterbieten und kam überglücklich ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch, Micha!

… und gaaaanz weit ab von dem Trubel und den Strapazen von Roth, feierte eine weitere Herner Triathletin am gleichen Tag im beschaulichen münsterländischen Saerbeck bei strahlendem Sonnenschein und guten Bedingungen ein kleines erfolgreiches Comeback über die Olympische Distanz. Für Steffi Peters war es nämlich der erste Wettkampf, nachdem sie im März zum zweiten Mal Mutter geworden war. Und auch sie war mit ihrem Rennen sehr zufrieden und zeigte sich nur rund dreieinhalb Monate nach der Geburt schon wieder gut in Form. Am Ende lief sie als 9. Frau über die Ziellinie und damit unter die Top-Ten und sicherte sich in ihrer Altersklasse sogar den 2. Platz.

Wir gratulieren allen Athleten und Athletinnen ganz herzlich!

24.06.2018 - Dortmund, Indeland und zwei Osteseemänner

 PSD Bank Triathlon Dortmund  Verbandsligastart in Indeland  Mitteldistanz Ostseeman

Momentan geht es Schlag auf Schlag beim HTT.
Jedes Wochenende ein Highlight, manchmal sogar gleich mehrere, unsere Athleten und Athletinnen tummeln sich gerade überall, wo was los ist. Am vergangenen Wochenende standen gleich drei Events auf dem Programm, bei denen sich unsere Jungs und Mädels von ihrer besten Seite zeigten.

In der Verbandsliga schnappte sich das Herner Team mit Maik Bernhardt, Fuad Rugovac, Sebastian Fiebich und Sven Abbing in Indeland über die Olympische Distanz den Tagessieg. Maik kam insgesamt als Zweitschnellster ins Ziel, auch Sven und Fuad liefen unter die Top 10. Eine starke kompakte Leistung für ein Team, das kurzfristig einspringen musste.

In Dortmund gingen gleich vier Herner Triathleten und Triathletinnen an den Start. Für Arndt Henkel war es der allererste Triathlon überhaupt, er ging über die Olympische Distanz an den Start. Trotz eines suboptimalen Schwimmsplits und daraus resultierenden Problemen beim Laufen gelang es ihm dennoch, seinen ersten Wettkampf in 2:44 Stunden zu beenden. Damit konnte er auf jeden Fall Biss beweisen. Herzlichen Glückwunsch zum klasse Debut! Über die gleiche Distanz sicherte sich Katharina Abbing bei den Frauen in einem harten Rennen den Sieg mit einer Zeit von 2:15:54 Stunden. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg! Ebenfalls in Dortmund am Start waren Marc Rosin und Lena Trzaska, die gut gelaunt die Sprintdistanz absolvierten.

Und dann vertraten Jan Chill und Christian Rachni das Herner Team zusätzlich noch beim Ostseeman 113 Damp. Von Jan Chill gab es ordentlich Lob für den Veranstalter, der sich tolle und einladende Strecken für die Teilnehmer überlegt hatte. Auch das Schwimmen in der Ostsee bei 15.9 Grad sei ein echtes Erlebnis gewesen. Leider konnte er die besagten schönen Strecken nicht komplett genießen, ein Raddefekt bremste ihn 9km vor der zweiten Wechselzone aus. Für Jan eine herbe Enttäuschung, hatte er sich doch nach einem Innenmeniskusriss im März erst wieder an seine Form herankämpfen müssen und war überglücklich gewesen, es dennoch an den Start geschafft zu haben. Aber als langjährig erfahrener Athlet blickt er nach vorn, hakt das vergangene Rennen in diesem „Seuchenjahr“ ab und freut sich auf das 24-Stunden- Schwimmen in Dusiburg in zwei Wochen, bei dem er mit Christian Rachni an den Start geht. Der ist bestens vorbereitet, denn als zweiter Starter im Bunde beim Ostseeman lief es für ihn eindeutig besser als für seinen Teamkameraden. Hatte er doch in den letzten Monaten immer wieder Pech gehabt und war durch Verletzungen etliche Male zurückgeworfen worden, konnte er das Rennen statt in einer angepeilten Zeit von 5:55 Stunden mit beachtlichen 5:24 Stunden beenden und konnte so seit langem endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen.

Wir freuen uns mit unseren Athletinnen und Athleten über so ein erfolgreiches Wochenende!

 

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Vereins News

Ligatermine 2018

Hier findet ihr die Ligatermine für die aktuelle Saison!

Verbandsliga Mitte/Süd

10.06.2018   Kamen (Kurz) - Platz 5

24.06.2018   Indeland (Kurz) - Platz 1

11.08.2018   Hückeswagen (Mittel)

08.09.2018   Vreden (Sprint)

Landesliga Mitte

13.05.2018   Gladbeck (Sprint) - Platz 1

27.05.2018   Hagen (Kurz) - Platz 8

10.06.2018   Kamen (Kurz) - Platz 14

11.08.2018   Hückeswagen (Sprint)

 


 

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