HomeBerichte

Berichte

25.11.2017 - Blumensaat-Lauf Essen

Blumensaat-Lauf Essen

Gestern fand in Essen der alljährliche Blumensaatlauf statt, benannt nach einem Laufhelden des Tusem Essen aus den 50er Jahren. In dem top besetzten Feld mit über 1000 Startern gingen für das Herner Triathlon Team 11 in diesem Jahr mit Lene Grund, Torsten Niehues, Markus Schlüter und Jan Chill gleich vier AthletInnen an den Start.
Bei wunderbaren Bedingungen mit 6 Grad und Sonnenschein ging es auf die flache 10km lange Wendepunktstrecke entlang des Baldeney-Sees.
Das schöne Herbstwetter und die gute Laune der Starter spiegelte sich dann auch in ihren Ergebnissen wider.
Torsten war mit 41:34 Minuten der schnellste Herner, dicht gefolgt von Lene, die die Strecke in beeindruckenden 41:57 Minuten bewältigte. Jan hatte es ebenfalls eilig und überquerte die Ziellinie nach starken 46:40min. Markus musste zwar seine letzten Reserven abrufen, konnte sich aber im Ziel dennoch über eine Zeit unter der 55- Minuten-Marke freuen. Seine Uhr blieb bei 54:32 Minuten stehen.
So konnten alle vier HTTler mit ihrer Performance zufrieden sein und das gesamte Team freut sich nun über die kommenden Winterklassiker in den nächsten Monaten, z.B. den Herner Silvesterlauf.

 

03.10.2017 - Sparkassen Münsterland Giro

Sparkassen Münsterland GiroSparkassen Münsterland GiroSparkassen Münsterland Giro

Die Triathlon-, Lauf- und Radsaison neigt sich mit immer größeren Schritten ihrem endgültigen Ende entgegen. Doch ein paar Highlights hat das Sportjahr noch zu bieten. So auch am vergangenen Dienstag, an dem drei hartgesottene HTTler noch einmal beim Giro Münsterland auf die Radstrecke gingen.
Die Witterungsverhältnisse waren für sonnenhungrige Rennradfahrer suboptimal, es war… na ja, herbstlich halt. Dennoch legten sich Olaf Meier, Andre Schlosser und Christian Rachni ordentlich ins Zeug und trotzten Regen, Wind und frischen Herbsttemperaturen.
Olaf Meier wollte seine persönliche Saison noch einmal mit einem Paukenschlag beenden, reihte sich im über 900 Mann starken Pulk weit vorne ein und hatte von Beginn an ordentlich zu kämpfen, bis er seinen Platz im Feld gefunden hatte. Mit einem Schnitt von über 45km/h preschte er die ersten 8km über die flache und landschaftliche ansprechende Strecke, drohte bei den immensen Geschwindigkeiten oftmals den Anschluss an die Gruppe zu verlieren, biss jedoch ein ums andere Mal und behauptete seinen Platz erfolgreich. Beim abschließenden Zielsprint, dem die Gruppe erneut mit einem Tempo von weit über 45mh/ entgegendonnerte, hielt er sich dann aber zurück (Safety first!) und beendete das Rennen mit einem hervorragenden 69. Platz. Alles gegeben, persönliches Ziel erreicht!
Andre Schlosser freute sich nach dem harten Rennen ebenfalls über einen sturzfreien Ausgang. Auf den zuletzt durch die herauskommende Sonne langsam trocknenden Straßen konnte auch er sein persönliches Ziel erreichen, unter die Top200 zu fahren, er finishte mit Platz 199.
Einzig Christian Rachni schien an diesem Tag vom Pech verfolgt. Bereits vor dem Start machte ihm ein Platten einen Strich durch die Rechnung, entspannt ins Rennen zu gehen. Und besser wurde es auch nicht wirklich… zweimal verlor er unterwegs die Gruppe, war teilweise allein auf weiter, windiger Flur unterwegs, bevor ihm dann ein Mitstreiter beim Handzeichen geben vor einer Kurve versehentlich in den Lenker griff und ihn abschließend noch ein besonders ambitionierter Konkurrent mit dem Ellbogen in den Randschotter drängte. Doch Glück im Unglück, einen Sturz konnte Christian beide Male gerade noch abwenden- und so freute auch er sich nach 95 langen Kilometern mit reichlich Abenteuer unterwegs über einen sturzfreien und zufriedenen Rennausgang.
Wir gratulieren unseren Jungs und sind jetzt schon gespannt, welche Stories und Abenteuer die nächste Saison so bereithalten wird!

 

17.09.2017 - Swim&Run Urban Challenge Essen

Swim&Run Urban Challenge Essen

Gleich drei Athleten des HTT 11 haben sich gestern der Herausforderung "Swim&Run Urban Challenge" in Essen gestellt.

Lene Grund ist zusammen mit ihrer Schwester als Team „Turtle Runners“, Jan Chill und Christian Rachni sind als Team „Der Dicke und der Bochumer“ angetreten.
Was ist ein Swim & Run-Wettkampf? Auch die Athleten hatten noch nie vorher an einem solchen Event teilgenommen und hatten nur eine grobe Vorstellung, was sie dort erwarten würde. Klar, Schwimmen und laufen. Aber Hilfsmittel wie Paddles und Pullboy sind beim Schwimmen erlaubt, dafür gibt es keine Wechselzonen. Also muss alles, was man zum Laufen braucht, mit ins Wasser. Auch die Schuhe!

Morgens um 8:45 Uhr fiel der Startschuss für die Rund 170 Teilnehmer/innen, bei knackigen 9 Grad Außen- und 14,5 (!) Grad Wassertemperatur. Die Disziplinen Laufen und Schwimmen mussten im mehrfachen Wechsel bewältigt werden. Geschwommen wurde im, gelaufen rund um den Baldeney See. Aber natürlich sind glatte, asphaltierte Strecken für echte "Swim-Runner" zu langweilig, deshalb schickte der Veranstalter die Athleten auf anspruchsvollen Trails rund um den See.


Konkret sah die Aufteilung von insgesamt 2150 m Schwimmen und 12,5 km Laufen (mit über 400 Höhenmetern) so aus :
200m Laufen, 500m Schwimmen, 2900m Laufen, 500m Schwimmen, 800m Laufen, 300m Schwimmen, 2650m Laufen, 350 m Schwimmen, 5800m Laufen, 500m Schwimmen, 200m Laufen.


Bereits beim ersten Eintauchen in den See spürten die Teilnehmer, was es heißt, wenn es einem wortwörtlich vor Kälte den Atem verschlägt – und warum es eine Neopflicht. Und das gleich vier mal hintereinander! Auch die 400 Höhenmeter auf der überwiegend unebenen Laufstrecke erforderten höchsten körperlichen Einsatz, so dass man sich auch im Anschluss an den Wettkampf nicht einig war, was schlußendlich die härtere Disziplin war ... Am Ende sprangen dann Platzierungen bei der Swim&Run Premiere der HTT Teams heraus, wobei noch hervorzuheben ist, dass Lene und Liv erst vor wenigen Monaten Mütter geworden sind und ihre Leistung deshalb zu einem so frühen Zeitpunkt um so höher einzuordnen ist.

4. Platz Team Damen „Turtle Runners“
Lene Grund : 2:20:09
Liv Pabst : 2:20:09

9. Platz Team Herren „Der Dicke und der Bochumer“
Christian Rachni: 2:09:33
Jan Chill: 2:09:34

Fazit: der Swim&Run , der zum ersten Mal in Essen stattfand, ist eine top organisierte Veranstaltung gewesen, bei der von der ersten Minute an zu spüren war, dass die die beiden Organisatoren eine Menge Herzblut in die Durchführung gesteckt haben. Sportlich war es ein extrem anspruchsvoller Wettkampf, der wie beim Triathlon den Teilnehmern körperlich wirklich alles abverlangt. Die kalten Temperaturen, die mehrfachen Wechsel, aber auch die tolle Stimmung auf und neben der Stecke sind wirklich ein Erlebnis. Muss man das erlebet haben? Zumindest das Team „Der Dicke und der Bochumer“ werden direkt am 1.10. wieder antreten – dies mal bei der Swim&Run Urban Challenge in Düsseldorf …

Und Lene meint:
"Es war so eiskalt, dass ich nach dem ersten Schwimmen kaum Sprechen konnte, weil mein Kiefer eingefroren schien. Und obwohl ich beim anschließenden Laufen die Füße nicht spürte, konnte ich einen Schritt nach dem anderen tun und kam damit wohl auch vorwärts. Aber wir wären ja keine Triathleten, hätten wir uns nicht ganz schnell der Situation angepasst und uns an die Wechsel " warm - kalt", "Wasser - Land" , "Schwimmbrille auf, Schwimmbrille absetzen" gewöhnt! Von da an war der Wettkampf ein Genuss und ein Erfolgserlebnis, als wir das Ziel erreichten!"

 

11.06.2017 - Ironman 70.3 Kraichgau

Ironman 70.3 KraichgauIronman 70.3 Kraichgau

Hitzeschlacht im Kraichgau: 11 HTTler finishen mit einem Siegerlächeln

Knappe 8 Monate haben sie sich vorbereitet: haben stur die Kacheln diverser Schwimmbäder gezählt, unzählige Kilometer auf dem Rennrad und Mountainbike abgespult, dabei Wind und Wetter getrotzt…. Und haben sich bei langen Läufen jenseits der 20 Kilometer genauso gequält wie bei kurzen, giftigen Intervallen auf der Bahn- und am Wochenende war es dann soweit:
Beim Ironman 70.3 im baden- württembergischen Kraichgau sollte sich all dieses harte Training für 11 Athletinnen und Athleten des Herner Triathlon Teams endlich auszahlen. Denn an diesem Wochenende stand für alle das (erste) große Saisonhighlight an.
Fast schon traditionell und auch gern liebevoll als die „internen Vereinsmeisterschaften“ bezeichnet, zieht es Jahr für Jahr viele Herner Triathleten in den schönen Landstrich Kraichgau im Süden, um bei dieser gut organisierten und ebenso gut gelaunten Veranstaltung den eigenen inneren Schweinehund zu besiegen und sich der Herausforderung von 1,9km Schwimmen, 90km auf dem Rad und einem abschließenden Halbmarathon über 21km zu stellen.
Hoch motiviert gingen in diesem Jahr Petra Störbrock, Steffi Peters, Jenny und Andre Schlosser, Jan Chill, Torsten Niehues, Sebastian Biesalski, Christian Rachni, Frank Bottlis, Olaf Meier und Michael Dierich an den Start. Uli Störbrock musste bitterlicherweise auf Grund eines Infekts kurzzeitig seinen eignen ersten 70.3- Start absagen, übernahm aber wie selbstverständlich alsbald alle organisatorischen Aufgaben und stärkte das Team dadurch aus dem Hintergrund.
Für Frank, Torsten, Steffi, Jenny und Andre sollte es ebenfalls die erste Mitteldistanz ihrer Karrieren sein, dementsprechend hoch waren sowohl Vorfreude als auch Respekt vor der neuen Streckendimension.
Die Vorzeichen jedoch standen unter einem guten Stern. Alle „Rookies“ waren top vorbereitet und auch das Wetter spielte an dem Wochenende einfach blendend mit.
Am großen Wettkampftag trübte kein Wölkchen den Himmel, als es ab 9:15 mit einem Rolling Start nach und nach für alle ins Wasser des mit 20 Grad angenehm temperierten Hardtsees ging.
Aus dem Wasser heraus ging es für alle Ironmen und Ironwomen auf die sehr hügelige und anspruchsvolle Radstrecke, die jedoch mit wunderschöner Natur, soweit das Auge reichte, aufwarten konnte.
Als die Herner nach und nach die zweite Wechselzone erreichten, war es bereits Mittag und die Sonne brannte heiß von einem knallblauen Himmel. Der Schweiß tropfte bereits aus jeder Pore, als es zum finalen Lauf über die 21,095 Kilometer ging. Unter dem frenetischen Jubel der riesigen Menschenmengen entlang der Strecke kämpften sich die Athleten und Athletinnen von Kilometer zu Kilometer, von einem Verpflegungsstand zum anderen, während das Thermometer die 30- Grad- Marke knackte.
Und trotz all der Strapazen, der vielen Kilometer, die bereits in den Knochen steckten und der schwülen Hitze, lief doch ein Herner nach dem anderen über die Ziellinie und konnte sich abgekämpft, müde, aber überglücklich noch ein echtes Ironman-Siegerlächeln abringen.
Schnellster im Team war dieses Mal Torsten Niehues, der bei seiner ersten Mitteldistanz gleich eine unglaubliche 5:07:28 Stunden rausholen konnte. Gefolgt wurde er von Sebastian Biesalski, der die Ziellinie in 5:13:53 überquerte.
Als schnellste Herner Frau finishte Petra Störbrock, die in ihrer Altersklasse als schnellste Deutsche sogar mit dem 3. Platz in ihrer AK unerwartet auf dem Treppchen landete und somit doppelten Grund zur Freude hatte.
Steffi Peters legte bei den Frauen ebenfalls ein starkes Debut hin und konnte ihr Ziel, die erste Mitteldistanz in unter 6 Stunden zu beenden, mit 5:47:46 klar erreichen.
Jenny Schlosser konnte sich als dritte Frau im Bunde auf ihrer ersten MD ebenfalls über eine Zielzeit von 6:38:18 freuen, und auch ihr Mann Andre, der auf der Laufstrecke mit starken Krämpfen zu kämpfen hatte, überquerte nach 6:08:00 sichtlich erleichtert und glücklich die Ziellinie. Auch Frank Bottlis beendete seinen ersten Ironman 70.3 in 6:44:19 erfolgreich und Michael Dierich konnte mit 6:49 Stunden seine Zeit vom letzten Jahr verbessern.
Jan Chill, Olaf Meier und Christian Rachni finishten ebenfalls erfolgreich und können auf ihre Leistungen stolz sein, denn trotz gesundheitlicher Pannen bzw. widrigen Bedingungen während der Vorbereitungszeit gingen sie dennoch an den Start und meisterten die 70.3 Meilen souverän.
Somit ging gestern ein turbulentes, heißes, erfolgreiches und vor allem stimmungsgeladenes Wochenende zu Ende. All unseren Jungs und Mädels herzlichste Glückwünsche zu ihren tollen Leistungen.
Jetzt heißt es ein paar Tage ausruhen, bevor es nächste Woche für die Mädels dann schon wieder in der NRW- Liga an den Start geht und kurz darauf weitere Saisonhighlights bevorstehen.
Wir sind stolz auf unser Team!

 

11.06.2017 - Landesliga und Verbandsliga in Kamen

Triathlon Verbandsliga und Landesliga in Kamen

Platz 1 für die Verbandsliga und Platz 3 für die Landesliga!
Was für ein Erfolg!

Wir sind richtig stolz auf unsere Jungs, die heute in Kamen an den Start gegangen sind.
Für die Landesliga schlugen sich Stefan Westerdorf, Marc Rosin, Andre Leopold und Sebastian Fiebich tapfer bei heißen Temperaturen und schafften es auf einen hervorragenden 3. Rang!
Das Team der Verbandsliga war heute aus den Old-Stars der ehemaligen ersten Mannschaft zusammengesetzt - da hatte die Konkurrenz keine Chance! Sven Abbing sicherte sich den Gesamtsieg, Maik Bernhardt kam auf Platz 3, Fuad Rugovac direkt dahinter auf Rang 4 und Bastian Grund erreichte Platz 31. Das war der souveräne Sieg für unser Team! Der Grund für diese Besetzung war, wie schon berichtet, dass die Stamm-Mannschaft heute mit zahlreichen anderen HTTlern im Kraichgau am Start war - ein Bericht hierzu folgt!

 

10.06.2017 - Radfahren für das Lukas Hospiz

Radfahren für das Lukas HospizRadfahren für das Lukas Hospiz

Radeln für den guten Zweck

Heute gingen wieder einige HTTler für das Lukas-Hospiz an den Start, es wurde für den guten Zweck geradelt, die erzielten Kilometer werden von großzügigen Sponsoren in Bares verwandelt.
Doch eine Besonderheit hat das Ganze dieses Jahr: Nicht nur vor Ort in Herne wurde fleißig in die Pedale getreten, auch im fernen Kraichgau strampelte man für den guten Zweck.

Gleich 12 Mitglieder gehen morgen beim IRONMAN 70.3 Kraichgau an den Start! Quasi eine vereinsinterne Meisterschaft über die Mitteldistanz! Und alles, was hier erradelt wird, zählt mit fürs Hospiz.

Wir wünschen unseren 12 Startern ganz viel Spaß und Erfolg!

 

28.05.2017 - ELE Triathlon Gladbeck

ELE Triathlon GladbeckELE Triathlon GladbeckELE Triathlon Gladbeck

HTT- Damen beweisen Teamwork in Gladbeck

Gestern ging es für die Mädels des Herner Triathlon Teams 11 in Gladbeck im Teamsprint der NRW- Liga ordentlich zur Sache.
Nach kräftigen Gewittern und Regengüssen am Vormittag durften sich die Damen bei ihrem Start um 14:50 Uhr schon wieder über heißes und trockenes Wetter freuen. Mehr als das Ergebnis wird von diesem Rennen aber wohl eher der Teamgeist in Erinnerung bleiben, den Petra Störbrock, Lena Trzaska, Marina Oeldemann und Steffi Peters gestern in diesem heißen Rennen an den Tag legten. Die vier Mädels, die in dieser Kombination zum ersten gemeinsam Mal an den Start gingen, beweisen von der ersten Minute an, dass sie als Team aufeinander zählen können und dass ein Teamsprint vor allem vom Miteinander unter den Athletinnen lebt. Gemeinsam wurden Schwimmen und Radfahren gemeistert, zu viert ging es dann noch anfangs gemeinsam auf die Laufstrecke. Freuen konnten sich die Mädels am Ende vor allem über die drittschnellste Laufzeit, die sich mit 20:45 Minuten auf der knapp 5-km-Strecke durchaus sehen lassen kann. Vollendet wurde das Bild des großartigen Teamspirit durch die Vereinskollegen und –kolleginnen sowie extra angereiste Familienmitglieder, die in der Hitze an der Strecke standen und ihr Damenteam unenetwegt anfeuerten und über die Ziellinie pushten!

 Doch auch in der Einzelwertung war das Herner Team, durch den früheren Start noch vom Regen gebeutelt, mit Fuad Rugovac, Jan Chill, Marc Rosin, Frank Bottlis, Christian Rachni und Michael Dierich über die Sprintdistanz gut vertreten. Fuad sicherte sich den 2. Platz in der Gesamtwertung, Michel erlief eine neue persönliche Bestzeit.
All unseren Athleten und Athletinnen herzliche Glückwünsche für ihre Leistungen und an dieser Stelle ein Hoch auf das gesamte HTT- Team!

 

21.05.2017 - Ligastart für die Mannschaften des Herner Triathlon Teams

Am Sonntag ging es für alle drei Mannschaften in den Ligen an den Start.
In Hagen kämpften die Landes- und Verbandsliga, in Gütersloh waren die Damen vertreten.

Für die Landesliga gingen Henning Feigl, Marc Rosin, Frank Bottlis und Olaf Meier an den Start, in der Verbandsliga kämpften Torsten Niehues, Sebastian Biesalski, Andre Leopold und Andre Schlosser, während die Damen durch Petra Störbrock, Lena Steden und Lena Trzaska vertreten waren.

 

20.05.2017 - Ironman Lanzarote

Ironman LanzaroteIronman LanzaroteIronman Lanzarote

Für Sven Abbing fand das Saisonhighight bereits im Mai auf Lanzarote statt. Hier lest ihr seinen Rennbericht!

"Nach 10:11 Stunden erreichte ich am Samstag glücklich und zufrieden die Ziellinie des Ironman Lanzarote. Mit dieser Zeit reichte es für den 55. Gesamtplatz und Platz 15 in der Altersklasse (die AK35 scheint auch nicht einfacher zu sein als die AK 30 ).

Weil dieses Rennen schon das Saisonhighlight war, wollte ich mal einen kleinen Bericht schreiben, der ist aber irgendwie etwas länger geworden. Falls trotzdem jemand mehr über das Auf und Ab der Strecke und mein persönliches Auf und Ab lesen möchte, darf das gerne tun!

Ich bin richtig froh, mich dieses Jahr für den Ironman Lanzarote entschieden zu haben und nicht für eines der Rennen, bei denen es nur um Zeiten geht. Denn mit der mäßigen Vorbereitung in diesem Jahr konnte ich keine neuen Bestzeiten erwarten und ein schnelles Rennen nur zu finishen wäre wohl nicht so befriedigend gewesen. Aber auf Lanzarote ist alles anders. Hier wollte ich nur vernünftig ankommen. Klar würde ich mir gerne die Quali holen, um sie dann bei der Vergabe gönnerhaft abzulehnen , da wir dieses Jahr eh nicht nach Hawaii gekonnt hätten. Aber dafür müsste schon wirklich alles mehr als gut laufen... Ich hatte immer Schiss vor dem Rennen und wäre der Ironman dieses Jahr zwei Tage eher gewesen, wüsste ich auch nicht, ob ich überhaupt die Radstrecke überlebt hätte. Es herrschte so ein Sturm, dass mich nur die Vorhersage der Meteorologen hat hoffen lassen, die für Samstag eine Wetterberuhigung angekündigt hatten. Glücklicherweise haben sie recht behalten und für Lanzarote war es wirklich okay... Um 7 Uhr ging es los, das übliche Drunter und Drüber eines Massenstarts entzerrte sich nach ein paar hundert Metern und dann lief es wirklich gut. Bisschen Fischchen gucken im wohl temperierten Atlantik und nach 58 Minuten ging es schon in die erste Wechselzone. Auf den anschließenden Radpart habe ich mich am meisten gefreut. Die Radstrecke mit seinen 2551 Höhenmetern ist es halt, was den Ironman Lanzarote ausmacht. Auch hier rollte es richtig klasse. El Golfo, Timanfaya, Famara, dann ging es in die Berge. Ein Highlight nach dem anderen... Nach 120 Kilometern erreichte ich den schönsten Ausblick und gleichzeitig den letzten wirklich nennenswerten Anstieg der Strecke, den Mirador del Rio. Anschließend geht es auf die 10 Kilometer lange Abfahrt. Leider kam mit dem Höhepunkt der Radstrecke auch mein persönlicher Tiefpunkt. Mir wurde plötzlich schlecht von den leckeren Energy-Gels, die man sich unablässig reinhaut und irgendwie war damit auch die Kraft weg. Die Hoffnung, dass es nach der "Pause" während der Abfahrt wieder besser würde, erfüllte sich leider nicht. Also weiter gestrampelt in dem Wissen, dass das Schwierigste geschafft war. Nach 5:34 Stunden erreicht ich endlich die zweite Wechselzone. Nach Laufen fühlte ich mich nun überhaupt nicht und hätte am liebsten aufgehört. Aber das macht man ja nicht... Also Laufschuhe an und los. Mittlerweile war es richtig heiß und die Laufstrecke bietet keinen Meter Schatten. Eigentlich genau meine Bedingungen, wenn nicht diese Übelkeit gewesen wäre... Gels habe ich nicht mehr runterbekommen und mich von da an hauptsächlich mit Bananen und Cola versorgt. Garnicht mal so schlecht, wie sich später noch herausstellen sollte... Meine eigentlich Pace konnte ich vom ersten Meter an nicht laufen, aber es ging einigermaßen. Den ersten Halbmarathon lief ich in 1:45 Stunden und ich wollte mich gerade damit abfinden, dass der Zweite deutlich länger dauern würde, da meine Pace ständig sank. Aber dank der genannten Verpflegung und zwei Boxenstopps im Dixiland später war die Übelkeit und Antriebslosigkeit bei Kilometer 24 plötzlich weg. Zuerst wusste ich nicht, ob ich das jetzt gut oder schlecht finden sollte, weil mir klar wurde, dass ich jetzt wieder versuchen müsste, schneller zu laufen. Nach einem kurzen Gespräch zwischen Engel links und Teufel rechts wurde entschieden, dass ab nun wieder Fahrt aufgenommen wird und nur in den Verpflegungsstellen gegangen werden darf. Und siehe da, es lief! Und wie es plötzlich wieder lief... In 4:20-4:30er Pace ging es voran und ich kassierte noch viele Konkurrenten ein, was vor allem für den Kopf gut war. So machte das Ganze auch wieder richtig Spaß und ich musste mich am Ende fast bremsen. Hätte ich noch ein paar Km laufen dürfen, um noch ein paar Plätze gut zu machen, hätte ich das auch noch versucht. Schließlich lief ich den Marathon noch in 3:27 Stunden und hätte nie gedacht, dass ich die zweite Marathonhälfte einmal schneller laufen würde als die erste... Jetzt fragt man sich schon wieder, was wäre ohne dieses Tief drin gewesen... Man weiß es nicht! Für die Vorbereitung und den Gedanken daran, wie ich mich während des Rennens zwischenzeitlich gefühlt habe, bin ich jedenfalls mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Und durch das Ziel des Ironman Lanzarote zu laufen war für mich persönlich mal wieder was ganz Besonderes, bis vor kurzem sogar Unvorstellbares. Wie es nun weiter geht, werde ich die Tage mal schreiben. Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen, wie lang das hier geworden ist... Adios, Sven"

 

Seite 1 von 3

Free business joomla templates

Herner Triathlon Team 11      Impressum    /    Kontakt