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08.07.2018 - Ironman Frankfurt

 Ironman Frankfurt  Ironman Frankfurt  Ironman Frankfurt

Zwei Athleten des HTT stellen sich der Herausforderung!

Für Jürgen Mann und Olaf Meier ging es am letzten Sonntag an die ultimative Triahtlon-Herausforderung – die Langdistanz! Für Jürgen war es nach einem Start in Roth 2002 und jahrelanger Pause der zweite Wettkampf über diese Disziplin, für Olaf die erste Langdistanz überhaupt. Beim Ironman Frankfurt wollten die beiden ihren Traum vom Finish erfüllen - und es klappte!

Der Tag begann in den frühen Morgenstunden. Um 3 Uhr klingelte der Wecker die beiden Athleten aus dem unruhigen Schlaf. Nach einem schnellen Frühstück und dem letzten Materialcheck in der Wechselzone ging es um 6:40 Uhr an den Start. Die 3,8 km wurden – unterbrochen von einem kurzen Landgang – im See geschwommen, die Teilnehmer per „roling start“ ins Wasser geschickt. Das heißt, alle paar Sekunden durften etwa 10 Athleten gleichzeitig los. Auch wenn dies die Sicherheit beim Schwimmen verbessern soll, wurde es dennoch „ein Geprügel“ (Zitat Jürgen). Aber Olaf und Jürgen meisterten die erste Disziplin und verließen nach 1:16 h bzw 1:30 h das kühle Nass.

Rasch den Neopren aus, rauf aufs Rad und dann galt es zunächst, knapp 20 km in Richtung Frankfurt City zu rollen. Dann begann die eigentliche Herausforderung mit der etwa 80 km langen Radrunde, die zwei Mal zu fahren war. Während Jürgen die ersten 50 km auf dem Rad mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, es dann aber rund lief, konnte Olaf von Anfang an seine Leistung abrufen. Unter begeistertem Jubel mehrerer extra angereister HTTler wechselten beide nach 5:41 h (Olaf) und 6:15 h (Jürgen) auf die Laufstrecke.

Anfangs „etwas unkoordiniert, am Anfang der Laufstrecke noch gehend meine Frau gesucht und gefunden, umarmt und dann los“ (Zitat Olaf) galt es, die 42,195 km zu bewältigen. „Da siehst du auf deiner ersten und zweiten Runde Athleten, die schon drei oder vier Bändchen hatten und du denkst boah! der Weg ist noch so weit, die will ich auch und auf einmal taucht wieder irgendwo jemand Bekanntes auf, das war immer so toll, da wusstest ich, du bist nicht allein, du schaffst das!“ (Olaf)

Irgendwann konnten dann beide Athleten das dritte du letzte Rundenbändchen ergattern, die letzten 10 km bis zum Ziel. „Noch 1000 m, der helle Wahnsinn, gleich geschafft, du kannst den Zielsprecher schon hören, der jeden Athleten ankündigt. Und da ist er dann, der Zielkanal, emotional bin ich ja bei solchen Geschichten nah am Wasser gebaut, aber da unten konnte ich mich noch zurück halten und breitete meine Arme aus um bei allen Zuschauern rechts und links abzuklatschen. 15m vor dem Ziel hörte ich wieder von einer bekannten Stimme meinen Namen rufen. Da konnte ich nicht mehr und hab meinen Gefühlen freien Lauf gelassen!“ (Olaf)

Nach 11:54:18 durfte Olaf schließlich die langersehnten Worte YOU ARE AN IRONMAN hören. Jürgen, der etwas später gestartet war, holte Olaf noch auf den letzten Kilometern vor dem Ziel ein und finishte in einer Zeit von 11:36 Stunden. Überglücklich schlossen sich beide im Ziel in die Arme.

01.07.2018 - Challenge Roth und Kurzdistanz in Saerbeck

 Challenge Roth.  Challenge Roth  Challenge Roth.

Challenge Roth fordert HTT- Kämpfern alles ab … und ein kleines Comeback in Saerbeck

So liebe Freunde des gepflegten Triathlon- Sports:
Es ist zwar schon über eine Woche her, und mittlerweile liegt mit dem IM Frankfurt, der gestern spektakulär und natürlich mit HTT- Einsatz zu Ende ging, auch schon wieder das nächste Highlihgt im Triathlon-Jahr hinter uns (über das wir selbstverständlich noch berichten werden!), aber wir müssen die Uhren trotzdem ein bisschen weiter zurückdrehen und noch einmal einen Blick auf die Challenge Roth werfen, die bereits am 1.7. über die Bühne ging, denn:
Ehre, wem Ehre gebührt … und gut Ding will sowieso Weile haben. In diesem Sinne also jetzt viel Spaß beim Rückblick auf ein sehr spannendes und emotionales Rennwochenende im schönen mittelfränkischen Roth.

Noch vor wenigen Wochen hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Jennifer Schlosser wirklich am Morgen des 1.7.2018 in Hilpoltstein am Kanal stehen würde, um es tatsächlich durchzuziehen. Wobei: wer sie kennt, den wundert es eigentlich doch nicht, schließlich lautet das Motto der Ultraläuferin stets: „Aufgeben ist keine Option.“ Und so hielt sie es auch diesmal und ging bei der traditionsreichen Langdistanz in Roth an den Start, obwohl sie sich nach einem schweren Radsturz im Training vor wenigen Wochen erst noch einer OP unterziehen musste. Doch versuchen wollte sie es trotzdem wenigstens. Und ihre Traute wurde dann auch belonht. Nach einer neuen persönlichen Wettkampfbestzeit im Schwimmen (trotz der Schultergeschichte) ging es bei heftigem Gegenwind aufs Rad. Nicht unbedingt schön, aber durch ähnlich bedingte Trainingseinheiten abgehärtet, hieß es „Augen zu und durch“. Die Schulter hielt, die Beine machten mit, das harte Training zeigte seine Wirkung. Beim abschließenden Marathon lief es für die Hernerin auch gut, und so kam sie, durch ein Päuschen auf den letzten Kilometern gezwungen, nur ganz knapp hinter der magischen 12- Stunden- Grenze erschöpft, aber überglücklich ins Ziel. Eine unglaublich starke Leistung!

Lediglich die Nachricht ihres Mannes Andre, er müsse den Wettkampf bei Laufkilometer 28 abbrechen, jagte ihr noch auf der Strecke einen Schrecken ein. Was war passiert?
Andre war auch gut in den Wettkampf eingestiegen, bemerkte jedoch bereits nach knapp zweieinhalb Kilometern erste Schmerzen im Rücken. Der Wechsel aufs Rad gelang ihm zunächst noch gut, Puls und Rhythmus stimmten, es lief erst rund. Leider machte sich der Rücken mehr und mehr bemerkbar, der Kampf gegen die Schmerzen zog sich unter permanenter Abwägung von Engelchen Durchziehen und Teufelchen Abbrechen bis hin zu Laufkilometer 28, wo Andre dann endgültig entschied, aus dem Wettkampf auszusteigen. Eine bittere Pille, nach all den Strapazen dem Teufelchen so kurz vorm Ziel nachgegeben zu haben…. aber es läuft nicht immer rund und wir ziehen trotzdem unseren Hut, denn DAS müssen andere erst mal leisten. Und manchmal ist Aufgeben eben doch eine Option, nämlich dann, wenn der Körper nicht mehr das leisten kann, was der Kopf gerne möchte. Also Kopf hoch und nach vorne schauen! Und die Challenge Almere wartet schon auf Andre und im neuen Spiel gibt`s garantiert auch neues Glück!

Einen emotionalen Abschluss fand das Rennen aber für das Ehepaar dennoch, als Andre nämlich Jenny kurz vor dem Ziel in Empfang nahm und gemeinsam mit ihr Hand in Hand durchs Ziel laufen konnte…
Lovestory Triathlon … Bei uns ist eben alles drin!

Einen glücklichen Abschluss fand das Rennen auch für Michael Dierich, der sich, wie Jenny und Andre ebenfalls, in Roth auf seine zweite Langdistanz begab. Auch er hatte im Vorfeld mit einigen Trainingsrückschlägen zu kämpfen, hatte ihn doch im März eine hartnäckige Grippe lange ausgebremst. Dennoch konnte er seine Zeit vom ersten Mal um ganze 50 Minuten unterbieten und kam überglücklich ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch, Micha!

… und gaaaanz weit ab von dem Trubel und den Strapazen von Roth, feierte eine weitere Herner Triathletin am gleichen Tag im beschaulichen münsterländischen Saerbeck bei strahlendem Sonnenschein und guten Bedingungen ein kleines erfolgreiches Comeback über die Olympische Distanz. Für Steffi Peters war es nämlich der erste Wettkampf, nachdem sie im März zum zweiten Mal Mutter geworden war. Und auch sie war mit ihrem Rennen sehr zufrieden und zeigte sich nur rund dreieinhalb Monate nach der Geburt schon wieder gut in Form. Am Ende lief sie als 9. Frau über die Ziellinie und damit unter die Top-Ten und sicherte sich in ihrer Altersklasse sogar den 2. Platz.

Wir gratulieren allen Athleten und Athletinnen ganz herzlich!

24.06.2018 - Dortmund, Indeland und zwei Osteseemänner

 PSD Bank Triathlon Dortmund  Verbandsligastart in Indeland  Mitteldistanz Ostseeman

Momentan geht es Schlag auf Schlag beim HTT.
Jedes Wochenende ein Highlight, manchmal sogar gleich mehrere, unsere Athleten und Athletinnen tummeln sich gerade überall, wo was los ist. Am vergangenen Wochenende standen gleich drei Events auf dem Programm, bei denen sich unsere Jungs und Mädels von ihrer besten Seite zeigten.

In der Verbandsliga schnappte sich das Herner Team mit Maik Bernhardt, Fuad Rugovac, Sebastian Fiebich und Sven Abbing in Indeland über die Olympische Distanz den Tagessieg. Maik kam insgesamt als Zweitschnellster ins Ziel, auch Sven und Fuad liefen unter die Top 10. Eine starke kompakte Leistung für ein Team, das kurzfristig einspringen musste.

In Dortmund gingen gleich vier Herner Triathleten und Triathletinnen an den Start. Für Arndt Henkel war es der allererste Triathlon überhaupt, er ging über die Olympische Distanz an den Start. Trotz eines suboptimalen Schwimmsplits und daraus resultierenden Problemen beim Laufen gelang es ihm dennoch, seinen ersten Wettkampf in 2:44 Stunden zu beenden. Damit konnte er auf jeden Fall Biss beweisen. Herzlichen Glückwunsch zum klasse Debut! Über die gleiche Distanz sicherte sich Katharina Abbing bei den Frauen in einem harten Rennen den Sieg mit einer Zeit von 2:15:54 Stunden. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg! Ebenfalls in Dortmund am Start waren Marc Rosin und Lena Trzaska, die gut gelaunt die Sprintdistanz absolvierten.

Und dann vertraten Jan Chill und Christian Rachni das Herner Team zusätzlich noch beim Ostseeman 113 Damp. Von Jan Chill gab es ordentlich Lob für den Veranstalter, der sich tolle und einladende Strecken für die Teilnehmer überlegt hatte. Auch das Schwimmen in der Ostsee bei 15.9 Grad sei ein echtes Erlebnis gewesen. Leider konnte er die besagten schönen Strecken nicht komplett genießen, ein Raddefekt bremste ihn 9km vor der zweiten Wechselzone aus. Für Jan eine herbe Enttäuschung, hatte er sich doch nach einem Innenmeniskusriss im März erst wieder an seine Form herankämpfen müssen und war überglücklich gewesen, es dennoch an den Start geschafft zu haben. Aber als langjährig erfahrener Athlet blickt er nach vorn, hakt das vergangene Rennen in diesem „Seuchenjahr“ ab und freut sich auf das 24-Stunden- Schwimmen in Dusiburg in zwei Wochen, bei dem er mit Christian Rachni an den Start geht. Der ist bestens vorbereitet, denn als zweiter Starter im Bunde beim Ostseeman lief es für ihn eindeutig besser als für seinen Teamkameraden. Hatte er doch in den letzten Monaten immer wieder Pech gehabt und war durch Verletzungen etliche Male zurückgeworfen worden, konnte er das Rennen statt in einer angepeilten Zeit von 5:55 Stunden mit beachtlichen 5:24 Stunden beenden und konnte so seit langem endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen.

Wir freuen uns mit unseren Athletinnen und Athleten über so ein erfolgreiches Wochenende!

 

17.06.2018 - Ironman 70.3 Luxemburg

 Ironman 70.3 Luxemburg  Ironman 70.3 Luxemburg  Ironman 70.3 Luxemburg

Das Herner Triathlon Team 11 kann auch auswärts …

Nicht nur im schönen Deutschland allein nehmen die Sportlerinnen und Sportler so ziemlich jedes Event mit, nein … auch im Ausland macht das Herner Triathlon Team eine gute Figur. So gesehen am vergangenen Sonntag, als sich gleich vier Herner Triathleten beim Ironman 70.3 im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg an den Start begaben.
Bei sommerlichen Bedingungen stürzten sich Marcel Tilly, Stefan Westerdorf, Uli Störbrock und Frank Bottlis zuerst ins angenehm erwärmte Wasser der Mosel, bevor es über eine anspruchsvolle, recht befahrene, hügelige und windige Radstrecke in Frankreich dann auf die finale 21,095 km lange Laufstrecke in Luxemburg ging.
Schnellster Herner war dieses Mal Marcel Tilly, der trotz Beschwerden in der Schulter eine souveräne Schwimmzeit ablieferte, und danach über die Radstrecke donnerte. Obwohl ihn beim zweiten Wechsel auf Grund der enormen Leistung auf dem Rad Krämpfe in den Oberschenkeln plagten, gelang es ihm dennoch, den schnellsten Halbmarathon seiner Karriere zu laufen und mit einer Endzeit von 4:43:11 Stunden konnte er seinem Ziel, das Rennen in unter 5 Stunden zu bewältigen, mehr als gerecht werden.

Stefan Westerdorf finishte sein Rennen in 5:36 und ärgerte sich lediglich, dass ihm eine Zeitstrafe von 5 Minuten in der Penaltybox wegen Windschattenfahrens aufgebrummt wurde. Die zu Anfang stark befahrenen Straßen hatten es sichtlich erschwert, dem Windschatten des Vordermannes zu entkommen. Dennoch war mit seiner guten Zeit am Ende zufrieden.
Für Frank Bottlis war das Rennen nach 6:24 Stunden vorbei. Mit dem Ergebnis war er mehr als zufrieden, hatten ihn doch im Vorfeld eine Zehenfraktur und eine Zerrung stark ausgebremst. Triathleten lassen sich eben nicht unterkriegen!

Und zum Schluss gab es noch einen, der sich besonders freuen durfte. Für Uli Störbrock war der Traum von der ersten Mitteldistanz vor gut einem Jahr beim Ironman 70.3 im Kraichgau einen Tag vor dem Start geplatzt, nachdem ihm ein hartnäckiger Infekt einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Wehmütig hatte er seinen zahlreichen Teamkollegen und -kolleginnen zusehen müssen, wenngleich er sich unterstützend in Logistik und Support als wahrer Teamplayer erwiesen hatte ... Doch am vergangenen Sonntag, rund ein Jahr und viele viele Trainingsstunden und -kilometer später, sollte auch er sich den Traum von der ersten Mitteldistanz erfüllen. Nach 6:04 Stunden und einer besonders harten 2. Halbmarathonhälfte kam er erschöpft, aber überglücklich ins Ziel.

Seine Frau Petra hatte indes leider das Los ihres Mannes vom letzten Jahr ereilt. Sie musste ganz kurzfristig krankheitsbedingt ihren Start absagen, genoss es aber dennoch, mit den beiden Söhnen an der Strecke zu stehen und Mann und Teamkollegen anzufeuern. Auch Triathletinnen lassen sich nämlich nicht unterkriegen!

Wir wünschen Petra gute Besserung und gratulieren all unseren 70.3- Eisenmännern zu ihren tollen Leistungen und freuen uns auf die nächsten Starts in den kommenden Wochen.

 

10.06.2018 - Liga in Kamen

Erster Start der Verbandsliga in Kamen

Liga in Kamen: Verbandsliga-Trupp kämpft sich in die Top 5, Landesliga punktet mit Ehrlichkeit

Am Wochenende ging es für das Herner Triathlon Team in Kamen in der Liga wieder rund. Gleich zwei Mannschaften kämpften sich bei sommerlich-schwülen 30 Grad über die Strecke der Kurzdistanz.
In der Verbandsliga gingen Sven Abbing, Marcel Tilly, Sebastian Fiebich und Olaf Meier an den Start. Bei guten Bedingungen und ohne Zwischenfälle landete das Team am Ende auf einem guten 5. Platz und verschaffte sich damit eine solide Ausgangsposition für den weiteren Ligaverlauf. Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis, da die Jungs sich hauptsächlich gerade im Training für Mittel- und Langdistanzen befinden, auf die sie momentan all ihre Einheiten ausrichten. Ein absolut gelungener Tag also für die Mannschaft aus der VL.

Etwas weniger glücklich lief es für das Team in der Landesliga. Nach vielen krankheitsbedingten Ausfällen stand kurzfristig die Aufstellung mit Stefan Westerdorf, Marc Rosin, Frank Bottlis und Michael Dierich. Und noch kurzfristiger fiel dann auch Marc Rosin noch aus, sodass Christian Rachni, der eigentlich in Witten starten wollte, seinen Solo- Startplatz gegen den Teamstart in Kamen eintauschte.
Der Wettkampf verlief unspektakulär, bis zum Zieleinlauf. Auf unerklärliche Weise fehlten Stefan Kilometer auf seiner Uhr und seine 10km- Zeit schien auch nicht ganz realistisch zu sein, obwohl er die richtige Anzahl an Rundenbändchen um sein Handgelenk trug.
Das Team entschied sich, den Sachverhalt offiziell beim Ausrichter zu melden, was leider augenblicklich zur Disqualifikation Stefans führte. Somit wurde in Folge auch das respektable Ergebnis eines 14. Platzes von 38 für ungültig erklärt.
Das ist auf der einen Seite zwar ärgerlich, aber umso mehr beweist es den sportlichen Charakter unseres Teams, dem Fair Play wichtiger ist als ein paar Punkte, die - obwohl durch einen merkwürdigen Zufall - nicht ganz verdient waren. Trotz allem gratulieren wir unseren Jungs zu ihren tollen Team-, aber auch Einzelleistungen und fiebern schon den nächsten Großereignissen entgegen.

Bei der MD in Luxemburg wird u.a. Marcel Tilly an den Start gehen, Olaf Meier bereitet sich auf den Ironman in Frankfurt vor.

Wir drücken die Däumchen und freuen uns schon auf weitere spannende Rennen.

 

09.06.2018 - Schlosstriathlon Moritzburg

Herner Starter über die Langdistanz in Moritzburg. Herner Starter über die Mitteldistanz in Moritzburg.

Eine Hitzeschlacht - mal gewinnt man, mal verliert man...

Am Wochenende waren gleich 6 Athleten des HTT11 nach Moritzburg bei Dresden gereist, um am dortigen Schlosstriathlon teilzunehmen. Eine tolle Veranstaltung, mit einer einzigartigen Schwimmstrecke im Schlossteich.

Maik Bernhardt und Fuad Rugovac wollten sich auf der Langdistanz einen harten Kampf liefern, Katharina Abbing, Lena Trzaska, Andre Schlosser und Andre Leopold stellten sich der Herausforderung Mitteldistanz.

Für Maik und Fuad ging es bereits um 7 Uhr morgens in den tiefgrünen, schlammigen Teich. Gute Wasserqualität sieht anders aus, aber die beiden wären keine echten "Eisenmänner", wenn sie das abschrecken würde.

Zunächst lief es. Maik kam nach 1:03 h aus dem Wasser, ein paar Minuten später nahm Fuad die Verfolgung auf. Auf dem Rad konnte Maik sich früh den ersten Platz sichern und fuhr allen davon. Als erster - mit über 20 min Vorsprung - wechselte maik auf die Laufstrecke. Für Fuad war das Rennen schon deutlich eher vorbei, nach einer harten Verfolgung erwischte er ein Schlagloch und musste aufgeben, weil die Speichen seines Rads brachen.

Maik hingegen hatte alles gegeben. Zu viel. Krämpfe bei über 30 Grad Hitze und völlige Verausgabung zwangen ihn nach 4 von 6 Laufrunden in die Knie.

"War schön hier in Moritzburg, aber das wofür ich hier war, ging in die Hose. Ich wollte Fuad nicht vorbei lassen und hab alles riskiert und bin einfach nur geballert bei 30° und Sonne. Hatte den Radkurs in 4:33h abgeliefert und fast 22min Vorsprung auf den Zweiten. War das geil, hinter dem Führungsfahrzeug in die Wechselzone zu fahren und unter tosendem Applaus auf die Laufstrecke geschickt zu werden. Nach 2km dann aber leider der erste Schreck. So starke Krämpfe, das ich stehen bleiben musste. Bei KM 25 war der Ofen aber dann aus, ich war einfach durch, konnte nicht mal mehr gehen, ohne dass die Beine zu machten. Ich war so leer im Kopf, dass ich in Führung liegend aufgegeben habe..."

Bei den anderen vier Athleten lief es deutlich besser.
Alle vier kämpften sich durch den Schlossteich, Lena glänzte besonders in ihrer Paradedisziplin und ersten Mitteldistanz und konnte sogar als vierte Frau auf die Radstrecke wechseln. Auf dem Rad wurde sie dann recht schnell von Vereinskollegin Katharina eingeholt. Die hatte nach der letzten Babypause zwar noch nicht wieder die alte Form, aber auf dem Rad noch gute Beine.
Die knapp 90 km fuhr sie in 2:31h, dafür waren die Beine dann platt für den Halbmarathon. "Bei der Hitze ging nicht mehr viel. Ich musste immer wieder gehen, aber den Kampf gegen den Kopf, der einem immer wieder vorschlägt, einfach aufzuhören, habe ich gewonnen!" lachte sie, als sie nach 5:15:05h (und damit wenige Sekunden vor Andre Schlosser, der ebenfalls an seine Grenzen ging) als 8. Frau gesamt und 2. ihrer Altersklasse ins Ziel kam.

Für Andre Leopold war es ebenfalls ein langer, härter Wettkampf, er beendete seine erste Mitteldistanz nach 5:30h.

Lena schließlich kämpfte sich nach 6:41h ins Ziel. Die junge Hernerin konnte damit direkt den Sieg ihrer Altersklasse sichern und war nach dem Rennen sichtlich stolz und glücklich, angekommen zu sein!

Ein Tag mit vielen Höhen und Tiefen - aber genau das macht diesen Sport letztlich aus!

 

27.05.2018 - Landesliga Mitte in Hagen

Zweiter Start der Landesliga Mitte in Hagen

Auch der zweite Start in der Landesliga an diesem Sonntag in Hagen war für unsere Jungs ein voller Erfolg. In der Mannschaftswertung reichte es für Platz acht. Weiter so Jungs!

Hier geht es zu den Ergebnissen des letzten Wochenendes.

 

20.05.2018 - Damen-Trio bei Sprint-Staffel in Gütersloh

Sprint-Staffel beim Dalkeman 2018 in GüterslohSprint-Staffel beim Dalkeman 2018 in GüterslohSprint-Staffel beim Dalkeman 2018 in Gütersloh

Am vergangenen Sonntag starteten drei Triathletinnen aus der ehemaligen Damenmannschaft gemeinsam bei einer Sprint-Staffel in Gütersloh. Über dieses, für alle neue Rennformat, berichtete die Herner WAZ in einem, wie wir finden, sehr gelungenen Artikel und diesen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

"HTT11-Chicks zeigen auch Männern die Hacken

Von Hawaii nach Gütersloh: Vor gut anderthalb Jahren noch lief Katharina Abbing als umjubelter "Ironman" auf dem Ali'i Drive in Kona ins Ziel, dieser Tage lässt es Hernes beste Triathletin deutlich ruhiger angehen. Mit Lena Trzaska und Petra Störbrock, zwei Kameradinnen aus dem Herner Triathlon Team 11, bildete die zweifache Mutter jetzt eine Staffel, die beim 16. Dalkemann Gütersloh über die Volksdistanz an den Start ging.

Die "Profis"aus der 2. Bundesliga, die in ostwestfalen in ihre Saison starteten, warteten schon auf ihre Siegerehrung, da erfolgte der Startschuss zu den Sprintstafteln. Für die "HTT11 Chicks" sprang Lena Trzaska ins 50m-Becken des Gütersloher Nordbades, nach 500 Metern in weniger als neun Minuten (8:58) kam sie wieder heraus. "Ich hab beim Schwimmen echt am Anfang zu viel Gas gegeben. Nach den ersten 100 Metern dachte ich schon, ich muss sterben", blickte die Schwimm-Spezialistin später zurück. Musste sie zum Glück nicht, vielmehr schlug sie in der viertschnellsten Zeit an und zeigte vielen männlichen Konkurrenten die Fußsohlen.

Zugleich gab sie Katharina Abbing eine prima Ausgangsposition mit auf die Radstrecke. Und die Ärztin vom Eickeler Markt zeigte, dass sie es in ihrer Spezialdisziplin auch mit reduziertem Training mit fast Jedem aufnehmen kann. sie strampelte die 20 Kilometer in 30:20 Minuten herunter, schaffte einen Schnitt von annähernd 40 km/h und erreichte knapp hinter dem Ahlener Marc Dahmen, aber weit vor allen übrigen Konkurrenten die Wechselzone. Hart war es aber auch für die Top-athletin. "Schon auf den ersten Radkilometern hat die Lunge gebrannt. lch hab einfach weiter gemacht und nur dran gedacht, dass ich gleich nicht mehr laufen muss", gestand die AK30-Europameisterin von 2015 ein.

Den Laufpart übernahm abschließend Petra Störbrock. Sie bewältigt die 5 km in 21:17 Minuten, musste nur drei Männern den Vortritt lassen und war die schnellste Frau im Feld.

Als einziges reines Damen-Team belegte das Herner Trio in einer Gesamtzeit von 1:00:34 Stunden den dritten Platz. Und Spaß hatten sie auch an diesem für alle neuen Rennformat. "Auch wenn es extrem hart war einfach nur Vollgas zu geben, stehen schon Pläne im Raum, nächstes Jahr über die Ironman-Distanz als Staffel zu starten", sagte Katharina Abbing nach dem geglücktem Saisonstart."

(Quelle: WAZ Ausgabe vom 24.Mai 2018)

 

13.05.2018 - Saisonstart der Landesliga Mitte in Gladbeck

Ligastart der Landesliga Mitte in Gladbeck

Sieg für die Landesliga!

Heute ging für den HTT11 der Ligabetrieb los. Mit Sven Abbing, Torsten Niehues, Marcel Tilly und Marc Rosin ging eine starke Mannschaft in der Landesliga beim Wettkampf in Gladbeck an den Start.
Im Einzelnen konnten die vier Athleten Platz 1, 8, 12 und 57 verbuchen, dies reichte gesamt für den ersten Platz!

Ein erster großer Schritt zum Saisonziel „Aufstieg“!

 

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