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17.06.2018 - Ironman 70.3 Luxemburg

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Das Herner Triathlon Team 11 kann auch auswärts …

Nicht nur im schönen Deutschland allein nehmen die Sportlerinnen und Sportler so ziemlich jedes Event mit, nein … auch im Ausland macht das Herner Triathlon Team eine gute Figur. So gesehen am vergangenen Sonntag, als sich gleich vier Herner Triathleten beim Ironman 70.3 im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg an den Start begaben.
Bei sommerlichen Bedingungen stürzten sich Marcel Tilly, Stefan Westerdorf, Uli Störbrock und Frank Bottlis zuerst ins angenehm erwärmte Wasser der Mosel, bevor es über eine anspruchsvolle, recht befahrene, hügelige und windige Radstrecke in Frankreich dann auf die finale 21,095 km lange Laufstrecke in Luxemburg ging.
Schnellster Herner war dieses Mal Marcel Tilly, der trotz Beschwerden in der Schulter eine souveräne Schwimmzeit ablieferte, und danach über die Radstrecke donnerte. Obwohl ihn beim zweiten Wechsel auf Grund der enormen Leistung auf dem Rad Krämpfe in den Oberschenkeln plagten, gelang es ihm dennoch, den schnellsten Halbmarathon seiner Karriere zu laufen und mit einer Endzeit von 4:43:11 Stunden konnte er seinem Ziel, das Rennen in unter 5 Stunden zu bewältigen, mehr als gerecht werden.

Stefan Westerdorf finishte sein Rennen in 5:36 und ärgerte sich lediglich, dass ihm eine Zeitstrafe von 5 Minuten in der Penaltybox wegen Windschattenfahrens aufgebrummt wurde. Die zu Anfang stark befahrenen Straßen hatten es sichtlich erschwert, dem Windschatten des Vordermannes zu entkommen. Dennoch war mit seiner guten Zeit am Ende zufrieden.
Für Frank Bottlis war das Rennen nach 6:24 Stunden vorbei. Mit dem Ergebnis war er mehr als zufrieden, hatten ihn doch im Vorfeld eine Zehenfraktur und eine Zerrung stark ausgebremst. Triathleten lassen sich eben nicht unterkriegen!

Und zum Schluss gab es noch einen, der sich besonders freuen durfte. Für Uli Störbrock war der Traum von der ersten Mitteldistanz vor gut einem Jahr beim Ironman 70.3 im Kraichgau einen Tag vor dem Start geplatzt, nachdem ihm ein hartnäckiger Infekt einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Wehmütig hatte er seinen zahlreichen Teamkollegen und -kolleginnen zusehen müssen, wenngleich er sich unterstützend in Logistik und Support als wahrer Teamplayer erwiesen hatte ... Doch am vergangenen Sonntag, rund ein Jahr und viele viele Trainingsstunden und -kilometer später, sollte auch er sich den Traum von der ersten Mitteldistanz erfüllen. Nach 6:04 Stunden und einer besonders harten 2. Halbmarathonhälfte kam er erschöpft, aber überglücklich ins Ziel.

Seine Frau Petra hatte indes leider das Los ihres Mannes vom letzten Jahr ereilt. Sie musste ganz kurzfristig krankheitsbedingt ihren Start absagen, genoss es aber dennoch, mit den beiden Söhnen an der Strecke zu stehen und Mann und Teamkollegen anzufeuern. Auch Triathletinnen lassen sich nämlich nicht unterkriegen!

Wir wünschen Petra gute Besserung und gratulieren all unseren 70.3- Eisenmännern zu ihren tollen Leistungen und freuen uns auf die nächsten Starts in den kommenden Wochen.

 

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