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Berichte 2015

       

   15/16.08.2015 - Triathlon in Hückeswagen und Witten

 

Klasseleistungen in allen Ligamannschaften und ein 3.Platz bei der NRW-Meisterschaft in der Einzelwertung auf der Halbdistanz. 

Was für ein erfolgreiches Wochenende beim Herner Triathlon Team 11. In Hückeswagen waren am vergangenen Wochenende  gleich 3 Ligateams am Start. Bei der 1.Mannschaft in der NRW-Liga stand die Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 75km Rad und 21km Laufen) auf dem Programm. Hier war das vorrangige Ziel die Tabellenführung wenn möglich zu verteidigen und somit für die beiden letzten Rennen in Krefeld und Ratingen eine gute Ausgangsposition für den Aufstieg zu schaffen.Geschwommen wurde früh am Morgen um 8.30 Uhr Startzeit in der Bevertalsperre bei 22 Grad Wassertemperatur und äußerlichen sehr guten Bedingungen. Eine große Schleife um zwei Bojen herum und nach 2km war Maik Bernhardt der erste Herner der nach 30.14 Min. als 30. aus dem Wasser stieg. Es folgten innerhalb von den nächsten eineinhalb  Minuten Sven Abbing, Kolja Milobinski und Fuad Rugovac im ersten Drittel des Feldes und griffen somit nach dem Schwimmen die hügelige 74km lange Radstrecke im bergischen Land gegen ihre Konkurrenten an. Hier hielt dann das Pech beim erfahrenen Teammitglied Fuad Rugovac Einzug in den Wettkampf: Bei einem der mehreren zu bewältigenden Anstiege  sprang die Kette beim Schalten vom großen Kettenblatt. Dies kostete ihn nicht nur ein paar Minuten, sondern er kam anschließend beim weiteren Anstieg nicht sofort wieder in Tritt und musste abreißen lassen. Gerade er, der sich aufgrund von Verletzungen  in dieser Saison, hart wieder ans Team für dieses Rennen rangekämpft hatte. Nun war Eigenmotivation angezeigt, denn die Radstrecke war nur mäßig von Zuschauern frequentiert. Sven Abbing und Maik Bernhardt konnten auf dem Rad ihre Stärken voll ausfahren und schoben sich stetig weiter in die Spitzengruppe des Teilnehmerfeldes. Fast nach genau 2 Std. !!  ging es dann fast gemeinsam für beide auf die Laufstrecke. Der Youngster mit 26 Jahren, Kolja Milobinski, konnte überraschender Weise bei seinem Debüt über diese Halbdistanz , seinen Platz im ersten Drittel verteidigen. Fühlte sich pudelwohl auf dem schwierigen Rundkurs und ging als 38. auf die Laufstrecke über 21km. Und genau um die Mittagszeit und pünktlich zur Laufeinheit zeigte sich die pralle Sonne am blauen Himmel. Und die Sonne zeigte sich auch für Sven Abbing nach 21km im Ziel. Dieses Jahr ist einfach sein Jahr im Triathlon. Nach 10km Laufen hatte er seine ermüdeten Beine vom Rad freigelaufen und zog nach ca.12km nicht nur an seinem Vereinskameraden Maik Bernhardt vorbei , sondern sammelte noch weitere Läufer ein und belegte am Ende einen famos herausgelaufenen 3.Platz in der Einzelwertung, mit einer Zeit von 1.17.58 Min. für die 21km und einer Gesamtzeit von 3.49.16.Std. Maik Bernhardt legte die weitere Grundlage zu einem guten Gesamtergebnis, ließ nie zur Spitze viel Zeit abreißen, lief die siebtbeste Laufzeit aller Teilnehmer und belegte im Ziel einen hart erkämpften 7.Gesamtplatz. Und auch Kolja Milobinski  rechtfertigte das Vertrauen in seiner Nominierung bei seinem Startdebüt über die Mitteldistanz. Er blieb beim Laufen „dran“, überzeugte dabei nicht nur seine Mannschaftskollegen, kämpfte beherzt in allen Disziplinen und errang auch aufgrund dieser Tatsache einen ausgezeichneten 34.Gesamtplatz. Die kämpferische Seite war beim Laufen dann bei Fuad Rugovac angezeigt. Nach dem technischen Defekt beim Rad versuchte er schon auf den letzten Kilometern auf der Radstrecke viel Zeit wieder aufzuholen. Dies gelang ihm zwar auch , aber dann bei ca. 28 Grad auf der Laufstrecke fehlte ihm aufgrund seiner längeren Wettkampfpause die nötige Wettkampfhärte. Aber wer ihn in der Triathlonszene in NRW kennt, der weiss, das er ein gewaltiges großes Kämpferherz in sich trägt und niemals seine Teamkollegen hängen lassen würde. Und so war es auch: Nach 1.33.24 Std. und einer Gesamtzeit von 4.17.38 Std. belegte er im Ziel einen 54. Gesamtplatz. Die Addition der Platzziffern geteilt durch die Anzahl der 4 Athleten ergab dann einen völligen verdienten 4.Platz der Teamwertung und zur Überraschung aller sogar einen kleinen Ausbau der Tabellenführung in der NRW-Liga! So können nun die letzten beiden Rennen in Abstand von je 14 Tagen beruhigend , aber voll motiviert angetreten werden. Und ein Sahnehäubchen gab es noch oben drauf: Sven Abbings  3.Platz bedeutete gleichzeitig den 3.Platz in der NRW-Meisterschaft über die Halbdistanz.

Und auch die 2.Mannschaft des Vereins sorgte für einen dicke Paukenschlag in der Landesliga: Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung, mit einem sensationellen 1.Platz in der Einzelwertung von  Bastian Grund , katapultierte die Mannschaft beim Sprint an gleicher Wettkampfstätte auf einen verdienten 2.Platz der Gesamtwertung. In der Besetzung Bastian Grund, Jan Chill, Jan Müller und Michael Gniffke wuchs das Team förmlich über sich hinaus und zeigte zu welch tollen Platzierungen sie in der Lage ist. Auch in dieser Liga ist mit diesem Resultat von Hückeswagen  noch ein Aufstieg in greifbarer Nähe.

Das gute Abschneiden der Ligateams komplettierte das Masterteam beim Start über die Halbdistanz und belegte einen guten 21. Gesamtplatz im starken Feld der erfahrenen und älteren Triathleten. Hier gingen Olaf Meier, Dirk Lohsträter und Alex Fischer  an den Start. Dabei feierte Olaf Meier sein Debüt über die Halbdistanz und schloß mit einem starken Auftritt den erfolgreichen Tag für das Herner Triathlon Team 11 ab.

Der gestrige Sparkassen Ruhrtal Triathlon in Witten fiel leider buchstäblich in´s Wasser. Dauerregen, wenige Zuschauer und eine Lufttemperatur von 15 Grad boten den Athleten nicht die besten Voraussetzungen. Das die Ruhr eine Wassertemperatur von 22,4 Grad aufwies überraschte dann doch. Es wurde für die gesamte Veranstaltung ein Neoprenverbot ausgegeben. Für die Damenmannschaft, mit Christin Masseck, Lena Traszka und Heike Lipa ging es mit 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen über die Sprintdistanz. Als beste Hernerin kam Christin Masseck nach 1:15:42h auf Platz 7 in´s Ziel, Lena Traszka sicherte sich mit 1:24:43h einen soliden 38. Platz im Gesamtranking. Nur Heike Lipa machte die Strömung in der Ruhr einen Strich durch die Rechnung. Auf Grund einiger Problemen beim schwimmen, fehlte es ihr auf der Radstrecke etwas an Kraft um den Anschluss an das Hauptfeld zu erlangen. Auf dem abschließenden 5km – Kurs bewies Heike allerdings Willensstärke und biß sich Runde für Runde durch den kalten Regen. Am Ende stand 1:37:52h für Sie auf der Uhr und für das Team Platz 14 im Tagesranking.
 
Für die Seniorenmannschaft war der Sparkassen Ruhrtal Trithlon die vorletzte Station der Saison. Jürgen Mann, Michael Dierich, Michael Aßhauer und Marc Rosin starteten ebenfalls auf der Sprintdistanz. Michael Aßhauer, der Ende August beim Ironman 70.3 Zell am See am Start ist, finishte mit 1:23:55h, gefolgt von Marc Rosin (1:25:53h), Jürgen Mann (1:26:08h) und Michael Dierich (1:33:01h). Platz 26 stand als abschließenden Mannschaftsergebnis fest.

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   02.08.2015 - Triathlon in Sassenberg


Das erste August-Wochenende ist traditionell der Termin für den Sassenberger Triathlon. Und wie immer standen auch 2015 diverse Ligastarts auf dem Programm. Das Herner Triathlon Team 11 entsannte jeweils ein Damen- und Herrentrio. Für Olivia und Christin Masseck sowie Katharina Abbing galt es, die guten Resultate der letzten Auftritte in der Regionalliga zu bestätigen. Die Masters-Mannschaft der Herren bildeten Olaf Meier, Alex Fischer und Martin Skaljic.
Zunächst mussten die Damen ran. Pünktlich um 11.05 Uhr wurden sie vom Strand des Feldmark-Sees auf 1,5 km Schwimmen, 44 km Rad und 10 km Laufen geschickt. Abbing und Christin Masseck kamen mit den Gegebenheiten gut zurecht und wechselten im vorderen Mittelfeld auf das Rad. Pech hatte Olivia Masseck, die im Getümmel einige Tritte abbekam. Auch im weiteren Wettkampfverlauf machte sich bemerkbar, dass in Sassenberg (wie so oft) zu viele AthletInnen gleichzeitig auf der Strecke waren. "Auf den engen Straßen ist es fast unmöglich, nicht mal kurz in irgendeiner Gruppe zu fahren", schilderte Olivia Masseck die Situation, in der sie eine unglückliche Zeitstrafe erhielt.
Ihre Mitstreiterinnen hatten erneut mehr Glück und legten starke Leistungen auf dem Rad hin. Besonders Abbing fuhr weit nach vorne, aber auch Christin Masseck konnte viele Konkurrentinnen einsammeln. "Leider konnte ich das Tempo beim Laufen nicht mehr ganz aufrecht halten", gab sie sich trotz eines starken 22. Platzes nach dem Rennen selbstkritisch. Abbing nahm hingegen den Schwung mit und lief als 3. auf einen hervorragenden Podestplatz. Dieser ist umso höher einzuschätzen, da der Tagessieg in überlegener Manier an die Profi-Athletin Mareen Hufe ging. Olivia Masseck schaffte es trotz schwerer Beine, mit der Wut über die Zeitstrafe im Bauch noch Schadensbegrenzung zu betreiben. Am Ende stand für die Herner Damen ein toller 8. Gesamtplatz zu Buche.
Die Herren der Masters-Mannschaft kommen derweil immer besser in Schwung. Auch sie gingen auf die sogenannte olympische Distanz, die beste Platzierung erzielte Olaf Meier. Bei ihm machten sich die harten Intervall-Trainings der vergangenen Wochen voll bezahlt, vor allem auf dem Rad konnte er seine Stärken ausspielen, aber auch das Laufen gestaltete er sehr offensiv. Platz 50 in einer starken Liga waren ein tolles Resultat, zumal Meier erst kürzlich auf der Kurzdistanz debüttierte. Skaljic und Fischer hielten sich beim Schwimmauftakt noch etwas zurück. Auf dem Rad zog dann besonders Skaljic an und schob sich ein gutes Stück nach vorne. Da auch Kollege Fischer nie locker ließ, kamen beide nur knapp voneinander getrennt als 67. und 69. ins Ziel. Die erfreuliche Gesamtbilanz: Platz 23 von 28 Mannschaften mit Tuchfühlung in Richtung TOP 20 lassen spätestens für die kommende Saison einiges erwarten.

Im freien Feld starteten zudem Kalle Dietz und Georg Temme im Sprint sowie Jörg Schmidt auf der Kurzdistanz. Dietz und Temme lieferten sich einen teaminternen Kampf und kamen nach überzeugenden Leistungen beinahe zeitgleich in 1.24 h (Dietz) und 1.26 (Temme) ins Ziel. Unter dem Strich verpassten beide das Podest in ihrer Altersklasse nur knapp, Dietz wurde 4., Temme belegte Rang 5. Schmidt gelangen sehr ausgeglichene Leistungen in allen Disziplinen, so dass er als starker 39. im Gesamteinlauf und 10. in der AK45 nach 2:30:39 h das Ziel erreichte. Michael Dierich und Christian Rachni wagten sich sogar an die Grand-Prix-Distanz über 1,7 km Schwimmen, 67 km Radfahren und 15 km Laufen heran. Beide debüttierten auf dieser recht langen Distanz und waren am Ende mit ihren Resultaten mehr als zufrieden. Rachni kam nach 4.08 h ins Ziel und konnte vor allem beim abschließenden Lauf noch einmal richtig überzeugen, Dierich benötigte 4.30 h. Einem sehr guten Schwimmen ließ er konstante Leistungen beim Radfahren und Laufen folgen. Allen Startern einen herzlichen Glückwunsch für die erbrachten Leistungen und eine gute Regeneration.

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   05.07.2015 - Ironman Frankfurt - Die Hitzeschlacht am Main

 

Sven Abbing hat gestern den bisher größten Erfolg seiner Sportlerkarriere feiern können ! Beim Ironman Frankfurt wurden nicht nur Slots an die besten Altersklassen Athleten für den Ironman Hawaii vergeben, es wurde auch um die Krone des besten europäischen Triathleten gekämpft. Alle Augen waren in Herne auf die Altersklassenwertung im Online-Liveticker gerichtet. 7 Slots wurden je Altersklasse vergeben; in Anbetracht der heißen Temperaturen schien das kein leichtes Rennen zu werden. Zum Schwimmstart gegen 7:00 Uhr ging´s ohne Neoprenanzug in den 26Grad warmen Langener Waldsee. Sven brauchte für die 3,8km 1:00:43h und erreichte als 24. in seiner Altersklasse die Wechselzone. Vor Ihm lagen jetzt 180km in seiner Paradedisziplin. Vom Langener Waldsee ging es nun stadteinwärts Richtung Frankfurt auf einem komplett für den Verkehr gesperrten Radkurs. Zwei Runden waren im Frankfurter Umland zu absolvieren. „The Beast“, „The Hell“, der „Hühnerberg“ und nicht zuletzt der „Heartbreak-Hill“ sind hier besonders zu nennen. Allesamt Zuschauermagnete und für jeden Athleten ein absolutes Erlebnis. Sven spulte sein Radprogramm völlig souverän ab. Bei 96km und einem bis dahin 37er Schnitt wagte man Zuhause vor dem PC vorsichtig die Prognose das es zwar eng wird, aber ein Sub 9 am heutigen Tage möglich sei. Bei 4:49:36h stellte Sven in der glühenden Mittagshitze sein Canyon in der Wechselzone ab um auf die letzten 42km zu wechseln. Die Altersklassenplatzierung immer noch fest im Blick, stieg er mit der 6. schnellsten Zeit vom Rad. Den Schnitt von knapp über 37km/h konnte er halten und wurde mit der 29.schnellsten Radzeit im Gesamtranking belohnt. Die langen und kraftraubenden Trainingsausfahrten haben sich heute absolut bewährt. Das hartes Training sich auszahlt und mit Erfolg belohnt wird, sollte sich dann auch auf der Laufstrecke zeigen. Angepeitscht von der Familie, Freunden und seiner Frau Katharina, die die Strecke am Mainkai säumten ging es auf den abschließenden Marathon. Der Slot für Hawaii war zum Greifen nah und in Frankfurt herrschten bereits hawaiianische Bedingungen. Die erste Hälfte bis 21km lief Sven im Tempo von 4:30min. Position für Position schob er sich nach vorne. Nach erstem Vergleichen der Zeiten in seiner AK ist kurz vor Kilometer 30 zuhause im Liveticker ist die Nachricht eingeschlagen wie eine Bombe. Sven hatte 4 min Vorsprung auf einen bis dahin vorne liegenden belgischen Athleten rausgelaufen. 08:05:47h standen bis jetzt auf der Uhr. Das bedeutete bis dato Platz 1 in der Altersklasse und damit den Titel des Europameisters. Die Euphorie bei den daheimgebliebenen Fans und der Familie an der Strecke schien nun ungebremst und gemeinsam peitschte man Sven nun auf die letzten 21km in der Mainmetropole. Weitere 4km später lief der Motor immer noch konsequent und souverän und er hatte einen Vorsprung von 8min rausgelaufen. Was Sven bereits im Vorfeld angekündigt hatte, bestätigte sich nun tatsächlich auf der sonnigen Laufstrecke am Main. Die heißen Temperaturen schienen Ihm wenig auszumachen und seine Renntaktik schien voll aufzugehen. „Is´hart aber geht“, gab er auf der Strecke zur Freude aller „Fans“ aus. Am Ende blieb die Uhr nach 42,2km bei 9:09:28h stehen. Sub 9 war verpasst. Der Hawaii-Slot nicht. Und als Krönung oben drauf gab es den Europameistertitel in der AK 30-34.

 

Die Sensation und der größte Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte des HTT war perfekt!!

 

Wir sind Europameister!

 

Für die Ergebnislistenfans sei noch eins gesagt: Im Gesamtranking mit 3064 Athleten hat sich Sven, als zweitbester Altersklassenathlet, hinter den Profis auf Platz 16 eingereiht!! Dieses Ergebnis spiegelt nochmals die herausragende Form wieder!

 

Sven, wir gratulieren Dir nochmals herzlich zu Deinem Erfolg und sind stolz auf Dich!!

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   28.06.2015 - Düsseldorf - Münster und Seniorenliga in Hennef

Im Frühsommer jagt in der Triathlonszene ein Wettkampf den nächsten. Dementsprechend breit vertreten waren die Athleten vom Herner Triathlon Team 11, in Düsseldorf und Münster standen Individualstarts an, die Seniorenliga traf sich in Hennef an der Sieg. Das Wetter meinte es bei allen Veranstaltungen gut, von den Schauern der Vortage war nichts mehr zu spüren, der Wind hatte sich gelegt und gegen Mittag zeigte sich auch noch die Sonne. Beste Voraussetzungen für das Quartett Frank Neuwirth, Dirk Lohsträter, Jürgen Mann und Jan Müller, mit einem beherzten Wettkampf ein gutes Mannschaftsresultat in Hennef einzufahren. An den Beginn hat das Reglement das Schwimmen über 1500 m gelegt, bekanntermaßen nicht die Spezialdisziplin der Herner. Und so kam einzig Dirk Lohsträter mit einem guten Ergebnis aus dem Allnersee, die anderen blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Auf der Radstrecke wurde es gleich richtig ernst. Die zweimal zu durchfahrene, 20 Kilometer lange Radrunde wies auf den ersten gut drei Kilometern eine zähe Steigung auf. "Die tat schon weh", meinte Frank Neuwirth nach dem Rennen, "aber da die Rampe nicht zu steil war, ging es." Und so machte sich das Team an die Verfolgung, was vor allem Jürgen Mann und Jan Müller gut gelang. Beide konnten viele Plätze gutmachen, auch Frank Neuwirth fuhr sich nach vorne, einzig Dirk Lohsträter musste etwas an Boden preisgeben. Dies lag allerdings auch daran, dass er nach dem Schwimmen ausgezeichneter 27. war, ein Bereich, in dem man auf ausgeglichen gute Gegner trifft. Die abschließenden zehn Laufkilometer entlang der Sieg und durch die Hennefer Innenstadt waren dann flach, aufgrund der Vorbelastung und des angeschlagenen Tempos aber nicht weniger anspruchsvoll. Doch die Herner zeigten Zähne und gaben noch einmal alles. Am Ende standen die Einzelplatzierungen 95 (Neuwirth), 88 (Lohsträter), 71 (Mann) und 36 (Müller) zu Buche, im Endklassement bedeutete dies Platz 20 von 27 Teams. "Wir sind total begeistert vom Mannschaftsgeist, das gute Ergebnis spricht für sich", waren sich die Vier einig. "Besonders bedanken möchten wir uns für den Support der anderen Teammitglieder, die uns auch auf dieser langen Reise lautstark unterstützt haben!"

Parallel dazu fanden zwei etablierte Events in Münster und Düsseldorf statt. In der Landeshauptstadt finishte Uwe Scholle ebenfalls eine olympische Distanz (1,5 / 40 / 10) und belegte in 3:13:39 h einen ausgezeichneten 7. Platz in seiner Altersklasse. Ähnlich erfolgreich war Birgit Deppe in Münster. Ihr gelang Platz sechs in 2:58:48 h. Jan Chill (2:24:32 h / Platz 26 in der AK) und Martin Skaljic (2:29:47 h / Platz 35 in der AK) bekamen es mit starker Konkurrenz zu tun, vertraten die Farben des HTT11 aber dennoch erfolgreich.

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21.06.2015 - NRWLiga in Steinbeck und Mastersliga in Voerde

Am vergangenen Wochenende konnte die erste Mannschaft erneut mit Rang zwei beim Kurzstrecken-Wettkampf im münsterländischen Steinbeck auftrumpfen und dadurch sogar an die Spitze der Gesamtwertung zusammen mit dem Team aus Bocholt klettern. Etwas getrübt wurde die Freude über dieses tolle Ergebnis durch eine Zeitstrafe, die Maik Bernhardt beim Radfahren durch vermeintliches Windschattenfahren erhalten hatte. Ohne diese Strafe hätte das Herner Team sogar den ersten Tagessieg feiern dürfen.
Mit Maik Bernhardt, Kolja Milobinski, Tolger Arnold und Sven Abbing schickten wir ein sehr ausgeglichenes Quartett ins Rennen über die olympische Distanz. Dabei ging es gleich vom Start weg richtig zur Sache. Im Mittellandkanal lieferten sich die Athleten harte Positionskämpfe. Die Spezialisten im 72-köpfigen Feld drückten mächtig aufs Tempo, um sich ein möglichst dickes Zeitpolster zuzulegen. Als erster Herner hatte Tolger die 1,5 Kilometer bewältigt, er stieg nach 20:59 Minuten als 23. aus dem Wasser. Rund eine Minute später folgten ihm Maik (32.), Kolja(41.) und Sven (45.). Schnell raus aus dem Neopren-Anzug, rein in die Radschuhe – und ab ging es mit dem Rad auf eine dreimal 14 km lange Schleife. In ihrer besten Disziplin starteten die Herner zur Aufholjagd. Maik, Kolja und Sven sackten einen Gegner nach dem anderen ein und schoben sich langsam, aber stetig nach vorne. In der letzte Runde erwischte es dann Maik, nachdem er versuchte am Berg einen Vorsprung, zusammen mit einem weiteren Ligastarter aus einer der entstandenen Radgruppen zu erarbeiten. Hier saß ihm der Wettkampfrichter direkt am Rücken, erkannte das Vorgehen und sorgte für die vierminütige Zeitstrafe. „Dass es ausgerechnet mich in dieser blöden Situation traf, war Pech. Dabei hatte ich vorher unsere Jungs noch darauf aufmerksam gemacht, dass wir genau darauf aufpassen“, ärgerte sich Maik über vier Extra-Minuten, die seiner Zeit hinzu addiert wurden. Beim Wechsel auf die Laufstrecke aber waren die Herner weit vorne dabei, nur Tolger Arnold hatte etwas abreißen lassen müssen. Der Neuzugang aber kämpfte sich auf der abschließenden 10km-Strecke wieder heran und beendet seinen ersten Start im HTT-Team auf einem starken 22. Platz.
Weiter vorne aber kämpften seine drei Kameraden um jeden Platz. Kolja Milobinski hielt sein Tempo konstant hoch und erreichte als 13. das Ziel. Gut zwei Minuten hinter Sieger Diederik Scheltinga (Bayer Uerdingen) und 20 Sekunden hinter dem zweitplatzierten Christoph Bergmann (Netphen) lieferten sich Sven Abbing und Maik Bernhardt einen vereinsinternen Sprint um Rang drei. Den gewann zwar Maik, doch wegen der Zeitstrafe fiel er auf Rang 19 zurück – und sein Team musste den Traum vom ersten Mannschaftssieg begraben. „Die sportliche Leistung zeigt, dass wir in der NRW-Liga angekommen sind“, war HTT-Sprecher Kalle Dietz sehr zufrieden. „So wie ich die Jungs kenne, werden sie den ersten Platz in der Gesamtwertung freiwillig nicht mehr abgeben wollen.“

Bei den Masters gingen dieses Mal Michael Aßhauer, Dirk Lohsträter und Olaf Meier an den Start beim Voerder Triathlon. Nachdem Olaf kurz vorm Start noch dachte es wäre ein Sprint zu absolvieren, rutschte ihm das Herz erst einmal in die Hose. Im Wettkampf angekommen war hiervon nichts mehr zu spüren und so konnte er seine Stärke beim Rad voll ausspielen und finishte vergangenen Sonntag seine erste olympische Distanz. Michael und Dirk liefen hingegen beide ein konstantes Rennen und sicherten einen guten 25. Platz einer gut besetzten Liga ab.

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14.06.2015 - Triathlonwochenende im Kamen, Bocholt und Bonn

in Kamen ging es am Sonntag für die Landesligamannschaft des HTT darum, das gute Ergebnis aus Gladbeck zu bestätigen. In der Besetzung Grund, Chill, Müller und Gniffke ging man die Kurzdistanz (1000m/40km/10km) an. Bastian Grund benötigte 16:26min für die 1000 Meter und stieg als 8ter aus dem Becken. Die restlichen HTT'ler kamen im guten Mittelfeld aus dem Wasser. Auf der flachen Radstrecke nahm man nun die Verfolgung der Spitze auf. Michael Gniffke hatte hier die besten Beine und fuhr von Platz 32 auf Platz 4 vor. Bastian Grund folgte ihm 90 Sekunden später auf Platz 6. Jan Müller, der ebenfalls ein paar Plätze auf dem Radkurs gut machen konnte, kam mit weiteren 2 Minuten Rückstand in die Wechselzone. Im guten Mittelfeld beendete Jan Chill das Radfahren. Beim Laufen zeigte dann Bastian Grund sein Potential und ging nach ca 1,5km an Michael Gniffke vorbei und heftete sich an die Essener Beine die aber auch an diesem Tage unschlagbar gut waren. Nach 37:47min war der 10km Lauf geschafft und Platz 4 gesichert. Michael Gniffke musste noch 6 weitere Athleten ziehen lassen und verpasste die Top 10 denkbar knapp. Platz 11 wurde es am Ende für ihn. Jan Müller seinerseits kam als guter 22ter ins Ziel und Jan Chill hielt auch beim Laufen die Konstanz bei. Platz 50 für ihn bedeutete am Ende 3 Platz in der Tageswertung für das Team. Nur der TRC Essen und das Iserlohner Triathlon Team waren an diesem Tage besser. Somit belegt man nach 2 von 4 Wettkämpfen einen guten vierten Platz.

Auch in der Regionalligamannschaft der Damen des HTT 11 sorgte die drittplazierte der deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz, Katharina Abbing, für Furore. In Kamen, über die Kurzdistanz, (1000m Schwimmen, 40km Rad und 10km Laufen), präsentierte sich Katharina Abbing schon wieder in fantastischer Form und führte die Regionalligamannschaft mit einem 3.Platz in der starken Einzelkonkurrenz noch auf einen 12. Teamgesamtplatz. Nach dem Schwimmen als 24. aus dem Wasser gestiegen, holte sich Katharina eine Konkurrentin nach der anderen auf der Radstrecke. Wie ein Uhrwerk spulte sie die 40km Piste ab und sah sich plötzlich auf Rang 2. Am Ende erreichte sie überglücklich als dritte das Ziel. Birgit Deppe und Olivia Masseck, die an diesem Tag als Ersatz auf die Strecke gingen, konnten trotz Verletzung ein achtbares Resultat erzielen und ihren Anteil am 12.Gesamtplatz der Damen leisten. 

Die Seniorenmannschaft in der Besetzung Michael Aßhauer, Martin Scaljik, Alex Fischer und Jürgen Mann belegte bei ihrem Debüt in Bonn, mit einem Schwimmen im Rhein, den 26.Platz.

 

In Bocholt finishten Heike Lippa und Petra Störbrock ihre erste olympische Distanz und können mit dem erzielten Ergebnis durchaus zufrieden auf das bevorstehende Triathlonjahr blicken. Mit Platz 10 gesamt und dem zweiten Platz ihrer AK finishte Petra in 2:31h und konnte wieder einmal ihrer Laufstärke unter Beweis stellen. 

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07.06.2015 - Challenge Kraichgau

Familienfest beim Ironman 70.3 Kraichgau und Premiere beim Rhein-Ruhr - Marathon in Duisburg

Die Nachricht ist eingeschlagen wie eine Bombe! Am Ende blieb die Uhr bei 5:10:33h stehen als Katharina Abbing die Ziellinie überquerte! Vor knapp 7 Monaten brachte Sie Sohn Ben auf die Welt, heute flog Sie mit dem Rad über die Straßen rund um Bad Schönborn. Für die 90km Radstrecke benötigte Katharina 2:45:58 h und mußte damit lediglich 20 internationalen Konkurrentinnen den Vortritt lassen. Addiert mit einer Schwimmzeit von 35:24min und 1:44:55 h für den Halbmarathon konnte Katharina sich über eine herausragende Leistung und Platz 3 Ihrer Altersklasse bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz freuen. Auch Ihr Mann Sven hatte sich für heute viel vorgenommen. Als er nach 29:04min das Wasser verließ um sich in seiner Paradedisziplin dem Radfahren so richtig auszulassen lief noch alles nach Plan. Auch er brannte eine, gemessen am Profil der Radstrecke, bärenstarke Radzeit in den Asphalt. 2:25:49h zeigte die Uhr an als Sven zum zweiten Wechsel kam. Auf der Laufstrecke legte er dann erwartungsgemäß gut los, bevor sich der Magen meldete. Bereits in den letzten Tagen hatte er immer wieder Probleme, die Ihm dann heute leider einen kleinen Strich durch die Rechnung machten. Am Ende stand dennoch nach einer Laufzeit von 1:35:35h eine zufriedenstellende Gesamtzeit von 4:34:15h auf der Uhr. Glücklich über sein eigenes Ergebnis und Platz 67 (AK19) ist er auch stolz auf seine Frau, die auf dem 26. Rang bei den Frauen gelistet ist. Als dritter im Bunde war heute Michael Gniffke auf der Strecke unterwegs. In der Trainingsvorbereitung wurde er immer mal wieder von Knieproblemen geplagt, was der Motivation allerdings keinen Abbruch tat. Nach gutem Schwimmen, 32:52min und 2:41:58h auf dem Rad konnte Micha absolut zufrieden sein. Die letzte Disziplin ging dann auch einher mit den Schmerzen im Knie und beim Halbmarathon wurde ein Gang zurückgeschaltet. Ab km 10 war an ein konstantes Laufen leider nicht mehr zu denken. Aber Micha steckt den Kopf nicht in den Sand und sieht das heutige Rennen mit der Endzeit 5:20:19h als Test für die Challenge in Roth.

Zu guter Letzt hat Christian Rachni beim Rhein-Ruhr-Marathon seine Premiere gefeiert! 4:01:41h zeigte die Uhr an als er die Ziellinie überquerte!

Herzlichen Glückwunsch euch allen zu Eurer Leistung am heutigen Tage!!

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31.05.2015 - Saisonstart der NRW Liga in Harsewinkel

NRW-Liga Premiere geglückt und mit Platz 2 belohnt! In einem schnellen und durch Top-Athleten gespickten Rennen ging es für den HTT heute weit nach vorne ! Nachdem alle vier fast gemeinsam mit knapp 2Minuten Rückstand auf die Führenden aus dem Wasser stiegen, nahmen Maik und Sven die Verfolgung auf die Spitze auf ! Bereits nach 20km gelang es beiden den Kontakt herzustellen und in aussichtsreicher Position auf die Laufstrecke zu gehen ! Die langen Radeinheiten im Training haben sich heute bereits bezahlt gemacht. Während Kolja in den Top 30 vom Rad stieg und noch einige Konkurrenten auf der Laufstrecke einsammelte, lieferte sich Bastian einen Kampf mit den Münsterländer-Windböen. Maik und Sven ließen auch auf der Laufstrecke nichts anbrennen und finishten nach 1:49:53h bzw. 1:50:14h auf den Plätzen 2 und 4. Für Kolja blieb die Uhr bei 1:53:59h (Platz 24) stehen, Bastian erreichte nach 2:01:10h (Platz 61) das Ziel. In dem immerwährenden teaminternen Battle hatte Sven heute die Nase vorn und Maik 4 Sekunden auf dem Rad abgenommen ! Durch die beiden überragenden Auftritte und einer Mannschaftsleistung, die für große Überraschung sorgte, konnte sich das Herner Team heute hinter dem Kölner Triathlon Team über Platz 2 in der Teamwertung freuen! 

Auch in der offenen Wertung konnte das Herner Triathlon Team erfolgreich auf den Tag in Harsewinkel zurückblicken, so gewann Fuad Rugovac den Volkstriathlon über 500m Schwimmen, 20km Rad und 5km laufen. Kalle Dietz feierte sein Comeback im Triathlon nach langer Verletzungspause und Olivia und Christin Masseck finishten die Mitteldistanz mit hervorragenden Ergebnissen. Christin erlangte hierbei den 9. Platz der Gesamtwertung und wurde damit dritte ihrer AK. Für Olivia sollte es die erste Mitteldistanz überhaupt werden.

Der heutige Tag macht Lust auf mehr......!

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17.05.2015 - Saisonstart der Damenregionalliga in Gütersloh 

Heute ging es zum Saisonstart der Damenregionalliga nach Gütersloh. Voll gepackt mit guter Laune und einigen Trainingskilometern in den Beinen ging es heute für Christin Masseck, die den Ersatz für die verletzte Lena stellte, Olivia Masseck und Petra Störbrock auf die Sprintdistanz. Gewohnt früh vor Ort kehrte, nach Einrichten der Wechselzone erst einmal Ruhe ein, bevor die zusammengesetzte Unterstützung aus Familie und super gelaunten HTT-Männern ordentlich für Stimmung sorgten. Unverzichtbar war der heutige Einsatz von Alex Fischer, der es erst ermöglichte, dass Olivia 15 Minuten vor dem Start mit einem defekten Reißverschluss am Einteiler trotzdem noch starten konnte. Die Wuwuzela im Gepäck von Frank und Michael sowie die motivierenden Zurufe der 3 Musketiere sorgten für eine tolle Stimmung vor dem Start und an der Strecke. Pünktlich um 10 Uhr ging es also auf die 500m lange Schwimmstrecke. Nach einer guten Schwimmleistung ging Christin auf der Bahn als Erste aus dem Wasser gefolgt von Olivia und Petra. Auf der 20 km langen Radstrecke konnte Christin wie gewohnt ihre Stärke abrufen und kämpfte sich Platz um Platz nach vorne unter die Top 10 der Frauen. Auch Olivia zeigte trotz der windanfälligen Strecke eine gute Radperformance. Auf der verwinkelten und stückweise unebenen 5 km Laufstrecke zeigte dann Petra ihre ganze Stärke und legte einen super Lauf hin. Insgesamt konnte die Mannschaft damit den gesamten 10. Platz von 25 Mannschaften sichern. Eine solide Leistung unserer Mannschaft auf die in den folgenden Rennen aufgebaut werden kann.

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