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06.10.2013 - Challenge Barcelona - Langdistanze

Birgit Deppe über Ihr erstes Erlebnis auf der langen Triathlondistanz ! 


In Spanien angekommen, erwartete uns schönes Wetter (25C°).
Die nächsten 2Tage waren sonnig und warm, jedoch regnete es Abends immer. Samstagnachmittag brachte ich das Rad und meine 2 Beutel zum Einchecken, noch eine Mülltüte über das Rad und dann noch schnell was essen. Die Nacht vor meinem ersten langen Wettkampf war nicht so toll, ich war sehr aufgeregt und schlief daher schlecht. Nun endlich 6Uhr, aufstehen und frühstücken. Doch ich bekam nur 2 Toaste herunter. Egal, Hauptsache was im Magen. So, wir können los...ach nee ich muss noch mal...Jetzt endlich am Strand angekommen, war der schönste Sonnenaufgang. Allerdings hatte ich dafür jetzt keinen Sinn, denn ich hoffte nur das die Wellen nicht höher wurden und ich nicht so viel Salzwasser schlucken würde.
Jetzt muss ich zum Start, Küsschen von meinen beiden Männern und ein "Du schaffst das schon" mit auf den Weg, ging ich langsam und seitlich ins Wasser. Lass die anderen mal vor dachte ich, auf Kloppe hatte ich heute keine Lust. Bis zur ersten Boje war alles geschmeidig, dann kamen aber die Männer der AK 18-24, die uns quasi überschwammen. Ich übersah die zweite Boje und musste eine Schlenker weiter nach rechts schwimmen. Auf der langen Geraden regelte sich dann alles wieder und ich fand in meinen Rythmus und hielt mich ziemlich am Rand. Endlich die letzte gelbe Boje, jetzt nur noch 300 Meter an Land schwimmen und meinen Mund ausspülen. Meine Zunge hatte sich, glaube ich um das Doppelte vergrößert. Neo aus ,Radklamotten, Socken und Stutzen an. Ach ja ,alles was ich nicht brauche, wieder in den Sack. So jetzt zum Rad, wo stad es noch mal ..welche Reihe ? Da war es ja, das mit der Mülltüte drüber. Nun mal eine geschmeidige Radfahrt in die Sonne. Doch nach ca. 4 Stunden auf dem Rad fing es total an zu regnen. An manchen Stellen waren die Pfützen so tief, daß das Wasser bis zu Kurbel stand. Da ich ja ein wenig ängstlich bin, musste ich ein bisschen langsamer werden. "Hoffentlich hört es bald auf". Die letzte halbe Stunde fuhr ich ohne Regen durch Callela, dort war schon super Stimmung. "Jetzt nur noch 4 Runden Laufen" Nach dem Wechsel aus dem Zelt hatte ich leichte Kreislaufprobleme und machte erst mal langsam. Meine Uhr sagte mir aber nach der ersten Runde "Du bist zu schnell " und mein Kopf sagte das auch, doch ich konnte aus meinem Trott nicht heraus. Nach der Zweiten Runde wurde es langsam dunkel und auch leerer auf der Strecke, aber mir ging es noch immer gut. Keine Krämfe, keine Magenprobleme und keine Blasen. Jetzt nur noch 2 Runden. Doch die letzte war die längste und schlimmste. Dann mit Begleitung meiner beiden Männer, kam ich endlich auf die lange Zielgerade. "Was jetzt? FEUERWERK nur für mich"?" Ach bis ich im Ziel bin ist das bestimmt vorbei "Es wurde jedoch auf mich gewartet (grins) und mit Gänsehaut, Tränen und Freddy Mercury & Montserat Caballe (Barcelona) lief ich ins ZIEL ein.
Jetzt bin ich auch eine IRON(WO)MAN

 

 

 

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