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07.10.2018 - Ironman Barcelona

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Wetterkapriolen, Stürze und eine Hawaii- Qualifikation:
Ironman in Barcelona verlangt HTT- Routiniers alles ab

„Eigentlich hätte es heute beim Ironman Barcelona ein richtig guter Tag werden können… aber hätte hätte Fahrradkette….“ So fasst Fuad Rugovac vom Herner Triathlon Team sein letztes Saisonhighlight für dieses Jahr am vergangenen Sonntag in Barcelona zusammen. Vorgenommen hatte sich der Triathlon-Routinier, der im Amateurbereich schon so ziemlich alles erreicht hat, für dieses Mal eine neue Zeitbestmarke: er wollte die 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und den 42,195km langen Marathon in unter neun Stunden bewältigen. Ein Ziel, für das er hart trainiert hatte.
Neben Fuad gab es noch einen weiteren Herner, der sich den eher untypischen Wettkampfbedingungen an jenem Wochenende stellen wollte - Fuads bester Freund und ein ebenso erfahrener Triathlet: Maik Bernhardt. Die beiden, die offiziell ihre Karrieren nach ihrer fulminanten gemeinsamen Hawaii-Teilnahme im Jahr 2016 beendet hatten, können es einfach doch nicht lassen und wollten sich in Barcelona noch einmal einen harten Battle unter „Best Buddies“ geben …
Doch manchmal kommt es erstens anders, und zweitens als man denkt.

Und so versprach es von Anfang an ein hartes Rennen für beide zu werden. Nachdem es bereits die ganze Nacht und auch noch am Morgen gewittert hatte, war vom spanischen Spätsommer erst mal nichts mehr zu sehen, es war windig und die Wellen schlugen hoch, das ein oder andere Schlückchen Salzwasser wurde inhaliert, doch für diese Bedingungen waren beide mit ihrem Schwimmsplit zufrieden, als sie nach 59 min (Maik) bzw 1:02: Std (Fuad) aus dem Wasser stiegen. Das Radfahren wurde dann zur Bewährungsprobe für starke Nerven. Zuerst noch sonnig, setzte bei der über 2 Runden angelegten Strecke Regen ein, die Fahrbahn wurde extrem rutschig. Trennten die beiden Herner zu Beginn lediglich 2km, schaffte es Fuad bis km 150, seinen Rückstand auf Maik bis auf 500 m zu verkürzen. Maik, der nach seinem DNF in Moritzburg noch eine Rechnung mit der Langdistanz in diesem Jahr offen hatte, wollte mit seinen Kräften dieses Mal besser haushalten, nahm seinen aufholenden Freund wahr - und auch, dass im Kreisverkehr einige Fahrer auf der glitschigen Straße zu Fall gekommen waren. Dann war er im Tunnel und konzentrierte sich auf seinen eigenen Wettkampf
Fuad, der, auf die Verfolgung fokussiert, auf dem Auflieger fahrend herangerauscht kam, hatte nicht genügend Zeit in eben jenem Kreisverkehr zu bremsen, um all den herumliegenden Rädern auszuweichen, und überschlug sich, knallte mit dem Knie auf den Bordstein, musste kurz ärztlich versorgt werden … und machte trotz des Sturzes, der Schmerzen und eines kaputten Lenkers weiter.
Doch der Sturz hatte seinen Preis, der Marathon wurde zur Qual (also, zur NOCH größeren Qual als ohnehin schon), denn die Schmerzen im Knie zwangen ihn zu einem Lauf in Schonhaltung. Mit der sub9 wurde es leider nichts, aber nach so einem Rennen unter solchen Bedingungen und mit derartigen Zwischenfällen zählt das Durchziehen, das Beißen- und vor allem, dass am Ende nicht noch Schlimmeres passiert ist, als ein lädiertes Knie und ein kaputter Lenker. Fuad, das war Wahnsinn!!!

Für Maik lief es trotz des turbulenten Rennens am Ende deutlich besser als für seinen Kumpel. Auch er träumte kurzzeitig von einem sub9- Finish, doch der Marathon verlangte auch ihm alles ab, ab km20 begannen die Krämpfe. Doch Maik, der ebenfalls auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken kann, entschied sich, nicht aufs Ganze zu gehen für eine Zeit von unter 9 Stunden, sondern „das Ding“ sicher nach Hause zu bringen. Und so beendete er dieses turbulent-emotional-verrückte Rennen als 3. seiner Altersklasse und sicherte sich erneut einen Startplatz bei der WM in Kona 2019.
Am Ende entschied er sich dagegen, den Slot anzunehmen. „Irgendwie fehlen da noch mindestens 3 Köpfe“, meint er in Anspielung auf seine (Vereins-)Freunde Fuad, Sven und Katharina Abbing, die 2016 gemeinsam mit ihm das unvergessliche Hawaii-Erlebnis geteilt hatten. Aber wer weiß, was die Zukunft noch bringt und wer es zukünftig aus den Herner Reihen noch mal nach Kona schaffen wird...

Wir gratulieren Maik und Fuad auf jeden Fall ganz herzlich zu ihren großartigen Rennen, ihrem Biss und ihrem Durchhaltevermögen und verabschieden uns jetzt erst mal in die Off- Season.

Wir wünschen allen Sportsfreunden einen schönen Winter und freuen uns schon auf die nächste Saison mit neuen Highlights aus den Ligen und den kurzen und langen Triathlons quer durch Deutschland und über die Landkarte!

09.09.2018 - Verbandsliga Herren und Challenge Almere-Amsterdam

HTT- Männer ziehen in Vreden in die Oberliga ein
… und in Almere wurde dem Frühherbst getrotzt.

Verbandsligastart in Vreden


Das war eine spannende Saison mit Happy End auf den letzten Metern! Am Samstag sicherte sich das Herner Triathlon Team mit Torsten Niehues, Andre Leopold, Marcel Tilly und dem kurzfristig noch eingesprungenen Sebastian Fiebich in der Verbandsliga auf den letzten Metern den 2. Platz in der Tageswertung und konnte so den hart erkämpften Einzug in die Oberliga sichern.
Es war noch mal ein harter Sprint, die lange Saison steckte allen Athleten in den Knochen. Marcel verlor kostbare Zeit, nachdem er beim Schwimmen nicht rechtzeitig auf den Ausstieg hingewiesen wurde und so 100m mehr schwamm als der Rest. Ärgerlich, aber am Ende fiel dies zum Glück nicht ins Gewicht. Mit top Einzelzeiten und einer kompakten Teamleistung untermauerten die Vier die gute Form des gesamten Herner Teams und freuen sich, in der nächsten Saison dann frisch gestärkt in der Oberliga starten zu dürfen. Glückwunsch Jungs, eine Hammerleistung!

Vier andere AthletInnen kämpften sich bei recht herbstlichen Bedingungen bei der Challenge Almere- Amsterdam über die Mittel- und auch Langdistanz. Für Andre Schlosser war es leider kein guter Tag. Nachdem er vor einigen Wochen bei der Langdistanz in Roth nach der Hälfte des Marathons aufgeben musste, zwangen ihn auch diesmal nach einem durchaus guten Schwimm- und einem starken Radsplit erneut Muskelkrämpfe zum Abbruch. Auch wenn die Enttäuschung verständlicherweise groß ist, sind wir uns sicher, dass Andre nach einer erholsamen Off- Season im nächsten Jahr wieder voll motiviert angreifen wird. Kopf hoch, Andre! Für seine Frau Jenny lief es weitaus besser. Sie startete zwar in Almere für das Radroo- Team, trotzdem wollen wir ihre Finisher- Zeit von 11:49 Stunden und ihren 5. Platz in der AK, mit dem sie sich für die Challenge WM in Samorin qualifiziert hat, natürlich lobend erwähnen. Toll gemacht!

Und auch über die Mitteldistanz lief es gut bei den Hernern, obwohl sowohl Lena Steden, als auch Jürgen Mann kurzzeitig schon das Handtuch schmeißen wollten. Lena musste sich nach den ersten Metern im kalten Wasser motivieren (obwohl ihr das Schwimmen eigentlich besonders liegt) , wurde am Ende mit einer neuen persönlichen Bestzeit (39:40min/ 3:29Std/ 2:09 Std, gesamt 6:26:39 Std) belohnt, da es beim Radfahren und vor allem beim Laufen dann doch richtig rund lief.
Und Jürgen Mann “trödelte“ nach einem frostigen Radsplit erst länger in der Wechselzone, konnte sich aber ebenfalls nochmal aufraffen und mit 1:33 Std eine richtig starke Halbmarathon- Zeit vorweisen. Insgesamt kam er nach 5:33 Std zufrieden ins Ziel.
Wir gratulieren auch unseren beiden MD- Finishern ganz herzlich und freuen uns, dass unsere SportlerInnen wieder einmal so viel Biss bewiesen haben. Der innere Schweinehund hat eben keine Chance im HTT.

Als nächstes werden wir dann vom Ironman Barcelona berichten. Wir freuen uns schon!

02.09.2018 - Saisonausklang beim Triathon in Xanten

„Eigentlich wollte ich noch mal richtig einen raushauen, aber daraus wurde leider nichts.“, fasst Olaf Meier seine Leistung nach der Olympischen Distanz in Xanten vom letzten Wochenende zusammen. Bei seinem letzten Saisonrennen vor der wohl verdienten Winterpause lief es für den HTTler beim Schwimmen und Radfahren sogar erst richtig gut. Nach seiner Lieblingsdisziplin Radfahren fand er sich mit einem 22. Platz sogar unter den Top 30 wieder - eine starke Leistung. Doch dann lief es im wahrsten Sinne des Wortes beim Laufen nicht so recht, am Ende sprang mit einer Zeit von 2:35 Stunden und einem 18. AK-Platz trotzdem ein gutes Ergebnis raus, wenn Olaf auch selbst nicht ganz zufrieden war.
Doch nach seinem bisherigen Karrierehöhepunkt, dem Ironman in Frankfurt vor einigen Wochen, nimmt er es dennoch sportlich und freut sich über eine „geile Saison“, die nun für ihn zu Ende geht.

Besser lief es am Sonntag für seinen Vereinskollegen Andre Leoplod, der bei der gut organisierten Veranstaltung und bei herrlichem Spätsommerwetter die Ziellinie nach 2:20 Stunden überquerte, insgesamt einen richtig guten 15. Platz in der Gesamtwertung erzielte und in seiner AK mit einem 4. Platz nur knapp das Podium verfehlte. Nach seinem 70.3- Erfolg in Moritzburg und seiner erfolgreichen Teilnahme in der Verbandsliga kann auch er mit der Saison mehr als zufrieden sein.
Jungs, das habt ihr super gemacht!

Aprops: nächste Woche müssen die Jungs aus der Verbandliga noch einmal in Vreden ran. Es wird ein spannendes Rennen um den 2. Platz und den begehrten Aufstieg.
Ebenso wird das HTT auch bei der Challenge in Almere vertreten sein. Es wartet also noch einmal ein spannendes Wochenende auf die TriathletInnen und wir drücken schon jetzt ganz feste die Däumchen und werden natürlich berichten.

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Vereins News

Weihnachtsfrühstück am 01.12.2018

Liebe Mitglieder des HTT,

unser diesjährige Weihnachtsfeier rückt immer näher. Wir treffen uns am Samstag, dem 01.12.2018, um 09:00 Uhr zum Weihnachtsfrühstück bei Mutter Wehner in Oer-Erckenschwick. Wir freuen uns auf euch!

Anschrift:
Haardstraße 196, 45739 Oer-Erckenschwick

 


 

Ligatermine 2019

Oberliga Herren

19.05.2019   Gütersloh (Sprint)

09.06.2019   Bonn (Mittel)

23.06.2019   Steinbeck (Kurz)

25.08.2019   Riesenbeck (Kurz)

 

Oberliga Damen

02.06.2019   Harsewinkel (Sprint)

07.07.2019   Saerbeck (Kurz)

25.08.2019   Riesenbeck (Kurz)

07.09.2019   Vreden (Sprint)

 

Verbandsliga Mitte Herren

12.05.2019   Gladbeck (Kurz)

16.06.2019   Kamen (Kurz)

30.06.2019   Altena (Kurz)

07.09.2019   Vreden (Sprint)

 


 

Mitgliedsbeiträge

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bitte beachtet die ab dem 01.01.2018 geltenden Beitragsänderungen!

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